Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_280/2007 KI-generiert

Theft Prosecution Barred by Lack of Timely Complaint Due to Shared Household Status

Geschäftsnummer 6B_280/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint against a decision made by the Cantonal Court of St. Gallen, which dismissed a prior appeal to reinstate a criminal proceeding for theft. The individual accused of theft lived with the complainant in a shared household, and the complainant failed to submit a formal request for prosecution within the required timeframe. As a result, the court reasoned that the alleged criminal actions could not be pursued. The complainant contested the court's characterization of their living arrangement, claiming to have only provided a room, but this argument did not provide sufficient grounds to overturn the earlier ruling regarding their shared residence. Consequently, the complaint was not accepted for further consideration by the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 81 Ziff. 6 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG; Theft Prosecution Barred by Lack of Timely Complaint Due to Shared Household Status: Gallen, which dismissed a prior appeal to reinstate a criminal proceeding for theft. The individual accused of theft lived with the complainant in a shared household, and the complainant failed to submit a formal request for prosecution within the required timeframe. As a result, the court reasoned that the alleged criminal actions could not be pursued. The complainant contested the court's characterization of their living arrangement, claiming to have only provided a room, but this argument did not provide sufficient grounds to overturn the earlier ruling regarding their shared residence. Consequently, the complaint was not accepted for further consideration by the Federal Tribunal.

Schlagwörter

KI-generiert
Strafanzeige Nichtigkeitsverfahren Sachentziehung Rechtsstellung ungerechtfertigte Verzögerung der Strafverfolgung Kündigung wegen Diebstahls

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

Used to decline treatment of the appeal because the appellant's criticism was merely appellatory (procedural ground for non-entry into the merits).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_280/2007 /hum

Urteil vom 19. Juni 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Spisergasse 15, 9001 St. Gallen.

Gegenstand

Aufhebung des Strafverfahrens (Diebstahl etc.),

Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 22. Mai 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:

1. Die Anklagekammer des Kantons St. Gallen wies am 22. Mai 2007 eine Beschwerde gegen die erstinstanzliche Aufhebung eines Strafverfahrens betreffend Diebstahls etc. ab, soweit darauf eingetreten werden konnte. Der Beschuldigte habe im Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Handlungen mit der Beschwerdeführerin in einem gemeinsamen Haushalt gelebt. Da die Beschwerdeführerin die Frist zur Stellung des Strafantrags (der beim Diebstahl zum Nachteil eines Familiengenossen Prozessvoraussetzung ist) verpasst habe, dürfe das angeblich strafbare Verhalten des Beschuldigten nicht verfolgt werden (angefochtener Entscheid S. 4 E. 5). Es kann offenbleiben, ob es vorliegend um das Strafantragsrecht als solches geht und die Beschwerdeführerin gemäss Art. 81 Ziff. 6 BGG zur Beschwerde ans Bundesgericht legitimiert ist. Sie bestreitet, mit dem Beschuldigten zusammengelebt zu haben. Sie habe ihm nur ein Zimmer zur Verfügung gestellt. Mit dieser blossen Behauptung kann nicht dargetan werden, dass die Annahme der Vorinstanz, die Beteiligten hätten in einem gemeinsamen Haushalt gelebt, offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist. Auf appellatorische Kritik kann das Bundesgericht im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eintreten.

2. Ausnahmsweise kann auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden.

Demnach erkennt das Präsidium:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Juni 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: