Disposal of Seized Assets and Disobedience to Official Decrees Appeal Dismissed for Procedural Deficiencies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual was convicted by the Obergericht of the Canton of Aargau for unlawfully managing assets that had been seized and for failing to comply with official orders. The court sentenced the individual to an unconditional monetary fine of 60 daily rates at 100 Swiss Francs each and an additional fine of 300 Swiss Francs, with a three-day substitute imprisonment for non-payment. The individual appealed the decision to the Swiss Federal Tribunal, disputing the ruling and mentioning a supposed agreement with a relevant debt enforcement office, as well as a misunderstanding regarding reportable earnings. However, the appeal failed to reference the court's previous findings in detail to demonstrate how the judgment violated Swiss law, leading to the rejection of the appeal due to insufficient argumentation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 169 Abs. 1 StGB, Art. 292 StGB, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Disposal of Seized Assets and Disobedience to Official Decrees Appeal Dismissed for Procedural Deficiencies: The court sentenced the individual to an unconditional monetary fine of 60 daily rates at 100 Swiss Francs each and an additional fine of 300 Swiss Francs, with a three-day substitute imprisonment for non-payment. The individual appealed the decision to the Swiss Federal Tribunal, disputing the ruling and mentioning a supposed agreement with a relevant debt enforcement office, as well as a misunderstanding regarding reportable earnings. However, the appeal failed to reference the court's previous findings in detail to demonstrate how the judgment violated Swiss law, leading to the rejection of the appeal due to insufficient argumentation.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted due to lack of proper substantiation, as per this procedural provision.
The costs of the proceedings were imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_275/2021
Urteil vom 19. Mai 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 26. Januar 2021 (SST.2020.112).
Die Präsidentin zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Aargau verurteilte den Beschwerdeführer im Berufungsverfahren mit Urteil vom 26. Januar 2021 wegen Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte ( Art. 169 Abs. 1 StGB ) und Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen ( Art. 292 StGB ) zu einer unbedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 100.-- und zu einer Busse von Fr. 300.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 3 Tage). Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.
2. In einer Beschwerde an das Bundesgericht ist in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser das Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Diesem Erfordernis genügt die Eingabe des Beschwerdeführers nicht, weil darin nicht auf die Erwägungen der Vorinstanz Bezug genommen wird. Stattdessen wird darin eine angebliche Vereinbarung mit dem zuständigen Betreibungsamt betreffend meldepflichtige Verdienste erwähnt, ein diesbezüglich vermeintliches Missverständnis thematisiert, ein stets korrektes Verhalten des Beschwerdeführers betont und zudem die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau und deren Vorgehen kritisiert, ohne dass sich aus den Ausführungen in der Beschwerde konkret auch nur im Ansatz ergäbe, dass und inwiefern das vorinstanzliche Urteil aus welchen Gründen gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Auf die Beschwerde kann mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.
3. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Mai 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill