Husband's Appeal Regarding Wife's Legal Costs Rejected for Lack of Standing and Representation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint by an individual regarding the refusal of a non-official compensation for legal defense following the conclusion of a criminal procedure related to traffic rule violations. The complaint was directed against a decision made by the President of the Cantonal Court, which dismissed the request for compensation. The individual's representative was found to be unauthorized to act on their behalf, leading to issues with the submission process. Ultimately, the court determined that the complaint could not proceed due to a lack of standing for the representative and also noted that the original party was the only one entitled to claim compensation in this context.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 40 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 81 BGG, Art. 108 BGG, Art. 57 BGG, Art. 64 BGG; Husband's Appeal Regarding Wife's Legal Costs Rejected for Lack of Standing and Representation: The complaint was directed against a decision made by the President of the Cantonal Court, which dismissed the request for compensation. The individual's representative was found to be unauthorized to act on their behalf, leading to issues with the submission process. Ultimately, the court determined that the complaint could not proceed due to a lack of standing for the representative and also noted that the original party was the only one entitled to claim compensation in this context.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible based on this procedural rule.
The lack of authorization for representation by Xb.________ was based on this article in the consideration leading to non-admission.
This article was applied concerning the requirement to correct procedural deficiencies (signature).
The request for legal aid was denied based on this provision.
The court imposed judicial costs on Xb.________ (implied, as costs are regulated by Art. 66 LTF/BGG, and Art. 66 is the standard for imposing costs, although the text states 'Gerichtskosten ... auferlegt' and only refers to Art. 64 BGG for legal aid).
Lack of standing for part of the appeal was invoked based on this article in the consideration leading to non-admission.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_274/2008 /hum
Urteil vom 17. Juni 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
Xa.________,
Beschwerdeführerin, vertreten durch Herrn Xb.________,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtzusprache einer ausseramtlichen Entschädigung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Präsidenten der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 6. Februar 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Mit Aufhebungsverfügung vom 7. März 2007 wurde das gegen Xa.________ eingeleitete Strafverfahren wegen Verdachts der Verletzung von Verkehrsregeln zum Abschluss gebracht. Eine ausseramtliche Entschädigung für ihre Verteidigung wurde nicht zugesprochen. Die dagegen erhobene Beschwerde von Xb.________ wies der Präsident der Anklagekammer des Kantons St. Gallen am 6. Februar 2008 ab. Gegen diesen Entscheid richtet sich die u.a. als "Sammelklage" bezeichnete Eingabe an das Bundesgericht, welche als Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen ist.
2. Xb.________, der Ehemann von Xa.________, ist zu ihrer Vertretung vor Bundesgericht nicht befugt ( Art. 40 BGG ). Mit Verfügung vom 6. Mai 2008 und in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG wurde Xb.________ auf diesen Umstand aufmerksam gemacht und aufgefordert, die dem Bundesgericht eingereichte Beschwerdeeingabe bis zum 27. Mai 2008 durch Xa.________ unterzeichnen zu lassen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Der Mangel wurde nicht behoben, so dass auf die Beschwerde insofern androhungsgemäss nicht eingetreten werden kann.
3. Soweit sich Xb.________ im eigenen Namen gegen die Nichtzusprache der ausseramtlichen Entschädigung für die Verteidigung seiner Ehefrau im kantonalen Verfahren zur Wehr setzen will, ist auf die Beschwerde mangels Beschwerdelegitimation ( Art. 81 BGG ) ebenfalls nicht einzutreten, da der Anspruch auf Parteientschädigung alleine der angeschuldigten Person zusteht.
4. Auf die Beschwerde ist mithin im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Eine mündliche Parteiverhandlung gemäss Art. 57 BGG , wie sie in der Beschwerdeeingabe verlangt wird, ist nicht notwendig. Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung kann in Anwendung von Art. 64 BGG wegen Aussichtslosigkeit der Begehren nicht stattgegeben werden. Bei der Festsetzung der Gerichtsgebühr ist der finanziellen Lage von Xb.________ Rechnung zu tragen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden Xb.________ auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Präsident der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Juni 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill