Extortion Conviction Affirmed on Evidentiary Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA petitioner challenged a decision from the Court of Appeals of Bern, which had convicted him of extortion based on multiple articles of the Swiss Penal Code. In his appeal, he raised issues regarding the assessment of evidence, contending that his actions did not constitute extortion and questioning the assertion that a weapon involved in the incident was real, despite being ruled as a blank-firing pistol by the lower court. The Federal Tribunal deemed the appeal unfounded and dismissed it, stating that the arguments presented did not meet the necessary standards of justification and largely constituted unsupported criticism of the prior decision. Additionally, it ruled that court costs would be imposed on the appellant, while denying his request for legal aid due to the lack of merit in his claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 156 Ziff. 1 i.V.m, Art. 22 Abs. 1 StGB, Art. 9 BV, Art. 108 StGB, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Extortion Conviction Affirmed on Evidentiary Grounds: In his appeal, he raised issues regarding the assessment of evidence, contending that his actions did not constitute extortion and questioning the assertion that a weapon involved in the incident was real, despite being ruled as a blank-firing pistol by the lower court. The Federal Tribunal deemed the appeal unfounded and dismissed it, stating that the arguments presented did not meet the necessary standards of justification and largely constituted unsupported criticism of the prior decision. Additionally, it ruled that court costs would be imposed on the appellant, while denying his request for legal aid due to the lack of merit in his claims.
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KI-generiertApplied to reject the request for free legal aid because the legal claims appeared hopeless.
Applied to rule that the court costs must be imposed on the appellant.
The court did not enter into consideration of the appeal based on this procedural article as cited in the reasoning, although the reference appears in the context of dismissing the appeal, it is not explicitly cited in the dispositive.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_27/2008
Urteil vom 15. Januar 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Erpressung etc.,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Strafkammer, vom 30. August 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen einen Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 30. August 2007, mit dem er u.a. wegen Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB sowie im Sinne von Art. 156 Ziff. 2 sowie Ziff. 3 i.V.m. Art. 140 Ziff. 1 bzw. Ziff. 3 Abs. 3 StGB verurteilt wurde. Die Beschwerde richtet sich sinngemäss gegen die Beweiswürdigung. Diese verletzt das Willkürverbot von Art. 9 BV nicht schon, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint, sondern nur, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft ( BGE 132 I 13 E. 5.1 ; 131 I 57 E. 2, 217 E. 2.1, 467 E. 3.1). Die Ausführungen des Beschwerdeführers erfüllen die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. 106 Abs. 2 BGG nicht. Soweit er behauptet, "niemanden erpresst" und "das nicht begangen" zu haben, erschöpfen sich seine Vorbringen in unzulässiger appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid. Soweit er einwendet, nie eine echte Pistole in der Hand gehabt zu haben, dafür aber verurteilt worden sein, geht sein Vorbringen an der Sache vorbei. Das Obergericht ist zu seinen Gunsten davon ausgegangen, dass es sich bei der verwendeten Waffe um eine Schreckschusspistole handelte (angefochtener Entscheid, S. 24). Damit ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 StGB nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist mit einer herabgesetzten Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Januar 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill