Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_267/2009 KI-generiert

Failure to Pay Deposit Leads to Dismissal of Federal Supreme Court Appeal

Geschäftsnummer 6B_267/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal complaint filed by a party who challenged a decision made by the Cantonal Court regarding the failure to pay a cost advance within the stipulated timeframe. The complaint was rejected because it did not sufficiently demonstrate that the decision violated Swiss law or the complainant's fundamental rights. Additionally, the complainant was advised that requests for access to the case files should be directed to the cantonal authorities rather than the Federal Court. Ultimately, the complaint was not admitted for consideration, and no costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Failure to Pay Deposit Leads to Dismissal of Federal Supreme Court Appeal: The complaint was rejected because it did not sufficiently demonstrate that the decision violated Swiss law or the complainant's fundamental rights. Additionally, the complainant was advised that requests for access to the case files should be directed to the cantonal authorities rather than the Federal Court. Ultimately, the complaint was not admitted for consideration, and no costs were imposed.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Recht zur Hinterlegung Normenkontrolle formelle Verfahrenseinstellung nachträglicher Rechtsvorschlag unbezahlte Mietkaution

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not entertained (no entry) based on this procedural article concerning inadmissibility requirements.

Art. 66 al. 1 LTF

Although not explicitly cited in the dispositive, the provision regarding costs would typically be applied. However, since the dispositive explicitly states 'Es werden keine Kosten erhoben' (No costs are levied), and no legal basis for this is cited in the numbered orders, only considering the explicit citations in the dispositive, and noting the exception mentioned in Erwägung 3, we must look carefully at the orders.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_267/2009

Urteil vom 6. April 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer, vertreten durch die Mutter, Y.________,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4001 Basel, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Kostenvorschuss,

Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 16. März 2009.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Im angefochtenen Entscheid wurde ein kantonaler Rekurs aus dem Recht gewiesen, weil der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss innert Frist nicht geleistet hatte. In der dagegen gerichteten Beschwerde hätte er darlegen müssen, dass der angefochtene Entscheid das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG bzw. seine Grundrechte verletzt (Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG ). Dieser Voraussetzung genügt die Beschwerde nicht. Die Hinweise auf die "Rechtsgrundlage", auf den Umstand, dass es um ein Offizialdelikt geht, sowie auf angeblich "wirtschaftlich beweisbare Gründe" reichen zur Begründung einer Beschwerde vor Bundesgericht nicht aus. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die beantragte Akteneinsicht muss der Beschwerdeführer im Übrigen nicht beim Bundesgericht, sondern bei den kantonalen Behörden verlangen.

3. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos geworden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. April 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn