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6B_265/2014 KI-generiert

Criminal appeal dismissed for late filing, as absence of judicial holidays in criminal proceedings under Article 89(2) StPO does not infringe defendants' rights.

Geschäftsnummer 6B_265/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the defendant’s appeal, upholding the cantonal court’s decision not to enter into the defendant’s appeal against a traffic-rule violation conviction; the lower court’s refusal to hear the appeal remains in force, and the defendant must pay court costs of CHF 1,000. The case concerned a criminal procedure in which the defendant challenged the application of Article 89(2) of the Swiss Code of Criminal Procedure (StPO), which suspends judicial holidays in criminal proceedings, after having filed an appeal that was deemed late. The Court held that this limitation does not restrict the defendant’s rights, including the right to appeal, as the absence of judicial holidays in criminal matters does not curtail procedural protections.

Legislator-Regeste

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Art. 89 Abs. 2 StPO, Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Criminal appeal dismissed for late filing, as absence of judicial holidays in criminal proceedings under Article 89(2) StPO does not infringe defendants' rights: The case concerned a criminal procedure in which the defendant challenged the application of Article 89(2) of the Swiss Code of Criminal Procedure (StPO), which suspends judicial holidays in criminal proceedings, after having filed an appeal that was deemed late. The Court held that this limitation does not restrict the defendant’s rights, including the right to appeal, as the absence of judicial holidays in criminal matters does not curtail procedural protections.

Schlagwörter

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Verletzung von Verkehrsregeln, Berufungsfrist einfache Verkehrsregelverletzung Strafprozessordnung Zahlung der Geldbuße Fahrverbot als Massnahme ungerechtfertigte Verzögerung der Strafverfolgung Verletzung des Beschleunigungsgebots

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 BGG

Used to dismiss the appeal in the simplified procedure (mentioned in the reasoning but not in the dispositive; the dispositive itself cites no article for the dismissal).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposes court costs on the appellant as the losing party.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_265/2014

Urteil vom 14. April 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,

Bundesrichter Oberholzer,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, 1. Staatsanwältin , Emma Herwegh-Platz 2a, 4410 Liestal,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Verletzung von Verkehrsregeln, Berufungsfrist,

Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 18. Februar 2014.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Die Strafgerichtsvizepräsidentin Basel-Landschaft verurteilte den Beschwerdeführer am 18. Dezember 2013 wegen einfacher Verletzung von Verkehrsregeln zu einer Busse von Fr. 250.--. Am 9. Januar 2014 meldete der Beschwerdeführer Berufung an. Da dies verspätet war, trat das Kantonsgericht Basel-Landschaft am 18. Februar 2014 auf die Berufung nicht ein.

Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt sinngemäss, das Kantonsgericht sei anzuweisen, auf die Berufung einzutreten.

2. Wie schon vor der Vorinstanz vertritt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht die Ansicht, die Einschränkung von Art. 89 Abs. 2 StPO , wonach in einem Strafverfahren keine Gerichtsferien gelten, stehe in krassem Widerspruch zu den dem Beschuldigten zustehenden Rechten (Beschwerde S. 2). Diese Auffassung ist abwegig, denn die Rechte des Beschuldigten und insbesondere sein Recht, Berufung zu erheben, werden dadurch, dass in Strafsachen keine Gerichtsferien gelten, in keiner Weise beschnitten. Im Übrigen kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Beschluss S. 4), denen nichts beizufügen ist. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. April 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn