Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_254/2008 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Due to Non-Payment of Court Costs

Geschäftsnummer 6B_254/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision by the prosecution office regarding the suspension of criminal proceedings related to coercion and abuse of office. The complainant was instructed to pay a court fee of CHF 2,000 by a specified deadline but failed to do so, despite being granted an extension. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal due to the non-payment of the required fee, and the complainant was held responsible for the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 62 BGG, Art. 62 Abs. 3 Satz, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Appeal Due to Non-Payment of Court Costs: The complainant was instructed to pay a court fee of CHF 2,000 by a specified deadline but failed to do so, despite being granted an extension. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal due to the non-payment of the required fee, and the complainant was held responsible for the court costs.

Schlagwörter

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Einstellungsbeschluss (Nötigung, Amtsmissbrauch) Kostenvorschuss Zahlungsbefehl Strafanzeige Geschäftsordnung Amtsmissbrauch nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not proceeded upon because the required cost deposit was not paid.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_254/2008 /hum

Urteil vom 2. Juli 2008

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Bahnhofplatz 3a, 4410 Liestal,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellungsbeschluss (Nötigung, Amtsmissbrauch),

Beschwerde gegen den Beschluss des Verfahrensgerichts in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft vom 3. Dezember 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 15. April 2008 und in Anwendung von Art. 62 BGG aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 6. Mai 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Dem Ansuchen des Beschwerdeführers, den Kostenvorschuss in Raten zu begleichen, gab das Bundesgericht nicht statt. Mit Verfügung vom 5. Mai 2008 wurde dem Beschwerdeführer die in Art. 62 Abs. 3 Satz 2 BGG vorgesehene Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 16. Juni 2008 angesetzt mit der Androhung, ansonsten werde auf das Rechtsmittel nicht eingetreten. Da der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verfahrensgericht in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juli 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Schneider Arquint Hill