Complaint Dismissed for Lack of Standing in Criminal Proceedings Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a criminal complaint against a lawyer, alleging offenses including handling stolen goods, false accusations, and possibly usury. The competent authorities chose not to proceed with the complaint, leading the individual to challenge this decision. However, the Swiss Federal Tribunal determined that the complainant did not possess standing to appeal, as he was neither a private prosecutor nor a victim in the legal sense, rendering the appeal inadmissible. Consequently, the individual was also assigned the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complaint Dismissed for Lack of Standing in Criminal Proceedings Appeal: The competent authorities chose not to proceed with the complaint, leading the individual to challenge this decision. However, the Swiss Federal Tribunal determined that the complainant did not possess standing to appeal, as he was neither a private prosecutor nor a victim in the legal sense, rendering the appeal inadmissible. Consequently, the individual was also assigned the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed as the procedural basis for the decision not to enter into the appeal (nichteintreten).
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_251/2010
Urteil vom 22. März 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintreten auf Strafanzeige (Hehlerei etc),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 16. Februar 2010.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass auf seine Strafanzeige gegen eine Rechtsanwältin betreffend Hehlerei, falsche Anschuldigung und gegebenenfalls Wucher nicht eingetreten wurde (angefochtener Entscheid S. 3 E. 2.1). Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war (vgl. angefochtenen Entscheid S. 4 unten), ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angeblichen Straftaten nicht in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG . Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert (BGE 6B_540/2009 vom 22. Oktober 2009 E. 1.9; 133 IV 228 ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. März 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn