Petitioner Fails to Justify Appeal Against Procedural Costs Refusal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual appealing to the Swiss Federal Tribunal, seeking the cancellation or deferral of procedural costs imposed by previous decisions of the Bern Cantonal Court. The complainant's request for cost relief, related to rulings from 2014 and 2019, was denied by the Bern Court on December 4, 2019. The appeal to the federal court was dismissed due to insufficient justification for challenging the lower court's decision, as the filing did not meet the required legal reasoning standards, and the complaint did not adequately demonstrate how the decision violated legal provisions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner Fails to Justify Appeal Against Procedural Costs Refusal: The complainant's request for cost relief, related to rulings from 2014 and 2019, was denied by the Bern Court on December 4, 2019. The appeal to the federal court was dismissed due to insufficient justification for challenging the lower court's decision, as the filing did not meet the required legal reasoning standards, and the complaint did not adequately demonstrate how the decision violated legal provisions.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural provision due to obvious lack of substantiation.
The decision explicitly waives the imposition of court costs in this case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_25/2020
Urteil vom 30. Januar 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen.
Gegenstand
Kostenerlass; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 4. Dezember 2019 (BK 19 488 KUE).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer ersuchte am 13. November 2019 um Erlass, eventualiter Stundung der ihm mit Beschlüssen des Obergerichts des Kantons Bern vom 14. November 2014 (BK 14 347), 19. Februar 2019 (BK 19 68), 29. März 2019 (BK 19 69) und 1. April 2019 (BK 19 46+47) auferlegten Verfahrenskosten. Die Vorinstanz wies das Gesuch mit Verfügung vom 4. Dezember 2019 ab.
Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, wobei für die Anfechtung des Sachverhalts qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG ).
3. Die Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Vor Bundesgericht kann es nur noch um die Frage gehen, ob die Vorinstanz das Kostenerlassgesuch zu Unrecht abgelehnt hat. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Er begnügt sich damit, Beschwerdeschriften einzureichen, die er bereits in den Verfahren in der Sache eingereicht hat. Die Ausführungen sind samt und sonders nicht sachbezogen. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, inwieweit die angefochtene Verfügung gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) :
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. Januar 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill