Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_249/2011 KI-generiert

Federal Supreme Court Refusal to Review Due to Unpaid Cost Advance

Geschäftsnummer 6B_249/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against a public prosecutor's office regarding charges of forgery and fraud. The individual failed to respond to two requests for a cost deposit required to proceed with their appeal, which resulted in the dismissal of the complaint due to non-compliance with procedural requirements. The individual did not retrieve court notifications sent via postal service, which are deemed delivered even if not picked up, leading to an inability to pursue the legal action. Consequently, the court imposed legal fees on the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refusal to Review Due to Unpaid Cost Advance: The individual failed to respond to two requests for a cost deposit required to proceed with their appeal, which resulted in the dismissal of the complaint due to non-compliance with procedural requirements. The individual did not retrieve court notifications sent via postal service, which are deemed delivered even if not picked up, leading to an inability to pursue the legal action. Consequently, the court imposed legal fees on the individual.

Schlagwörter

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Urkundenfälschung, Betrug nicht geleisteter Kostenvorschuss Normenkontrolle Urkundenfälschungsverfahren gesetzliche Fristen Nichtanhandnahmeverfügung Beweislosigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not entertained (no entry into proceedings) because the required cost deposit was not paid.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_249/2011

Urteil vom 28. Juni 2011

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, Postfach 1201, 6431 Schwyz,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Urkundenfälschung, Betrug,

Beschwerde gegen das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 27. September 2010.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 11. April 2011 und 20. Mai 2011 eine Frist bis zum 11. Mai 2011 sowie die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis 10. Juni 2011 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Beschwerdeführer hat beide Verfügungen auf der Post nicht abgeholt, weshalb sie ihm überdies mit A-Post zugestellt wurden. Wer das Bundesgericht anruft, hat sicherzustellen, dass ihn gerichtliche Sendungen erreichen. Ist dies nicht der Fall, gelten die Sendungen als zugestellt. Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, ist androhungsgemäss auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten vom Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Höfe schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Juni 2011

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Schneider C. Monn