Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_248/2020 KI-generiert

Prosecutor's Refusal to Investigate Upheld Against Federal Supreme Court Appeal

Geschäftsnummer 6B_248/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint by an individual who sought a criminal investigation following a life-endangerment accusation. The State Prosecutor's Office of the See/Oberland region refused to pursue the investigation with two separate rulings dated January 6, 2020. The complainant appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, which dismissed the appeal on February 19, 2020. Subsequently, the complainant escalated the issue to the Swiss Federal Tribunal, challenging the decision of the Higher Court. However, the appeal to the Federal Tribunal did not meet the required legal justification standards, as it failed to specifically address the contested decision or demonstrate how it supposedly violated legal provisions. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the appeal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Prosecutor's Refusal to Investigate Upheld Against Federal Supreme Court Appeal: The State Prosecutor's Office of the See/Oberland region refused to pursue the investigation with two separate rulings dated January 6, 2020. The complainant appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, which dismissed the appeal on February 19, 2020. Subsequently, the complainant escalated the issue to the Swiss Federal Tribunal, challenging the decision of the Higher Court. However, the appeal to the Federal Tribunal did not meet the required legal justification standards, as it failed to specifically address the contested decision or demonstrate how it supposedly violated legal provisions. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the appeal.

Schlagwörter

KI-generiert
Nichtanhandnahme Nichteintreten Strafuntersuchung Beschwerdelegitimation Säumnis der Staatsanwaltschaft Beweislosigkeit Untätigkeitsklage Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was dismissed without entering into the merits based on the simplified procedure rules.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The order specifies that no court costs shall be levied (no costs are imposed).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_248/2020

Urteil vom 4. Mai 2020

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 19. Februar 2020 (UE200009-O/U/BEE).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Nach einer Strafanzeige wegen Gefährdung des Lebens nahm die Staatsanwaltschaft See/Oberland die von der Beschwerdeführerin angestrebte Strafuntersuchung mit zwei separaten Verfügungen vom 6. Januar 2020 nicht an die Hand. Das Obergericht des Kantons Zürich wies eine dagegen gerichtete Beschwerde mit Beschluss vom 19. Februar 2020 ab.

Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht.

2. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

3. Die Beschwerdeeingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Erwägungen im angefochtenen Beschluss nicht auseinander. Ihre Ausführungen sind samt und sonders nicht sachbezogen. Aus ihrer Eingabe ergibt sich folglich nicht, inwiefern die Vorinstanz gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Darüber hinaus äussert sich die Beschwerdeführerin nicht dazu, inwieweit der angefochtene Beschluss sich auf allfällige Zivilforderungen auswirken und sie mithin als Privatklägerin gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert sein soll.

4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Ausnahmsweise kann von einer Kostenauflage abgesehen werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Mai 2020

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill