Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_248/2007 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Missing Challenged Decision

Geschäftsnummer 6B_248/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an applicant who filed a complaint regarding a perceived delay or refusal of justice after an unfavorable decision from the Cantonal Court. The applicant failed to submit the required ruling from the previous court, despite being given a deadline to do so. Consequently, the court decided not to consider the complaint due to this omission. Additionally, a request for free legal assistance was denied because the lack of compliance rendered the applicant's claims inherently unlikely to succeed. Consequently, the applicant was also ordered to pay court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 3 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Dismissal of Appeal for Missing Challenged Decision: The applicant failed to submit the required ruling from the previous court, despite being given a deadline to do so. Consequently, the court decided not to consider the complaint due to this omission. Additionally, a request for free legal assistance was denied because the lack of compliance rendered the applicant's claims inherently unlikely to succeed. Consequently, the applicant was also ordered to pay court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Fristversäumnis Streitgegenstand Beschwerdelegitimation Anspruch auf einen Entscheid Widerspruchsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal will not be entertained due to failure to comply with procedural requirements.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for free legal aid because the appeal was hopeless from the start.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to mandate that the appellant's financial situation be considered when setting the court fee.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_248/2007 /rom

Urteil vom 8. Juni 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Postfach 157, 4502 Solothurn.

Gegenstand

Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 2. März 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 42 Abs. 3 BGG ist einer Beschwerde der angefochtene Entscheid beizulegen. Weil der Beschwerdeführer dies unterlassen hatte, wurde ihm am 3. Mai 2007 in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG eine Frist bis zum 24. Mai 2007 angesetzt, um den angefochtenen Entscheid nachzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bliebe. Der Beschwerdeführer hat nicht reagiert und ist der Aufforderung nicht nachgekommen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege muss in Anwendung von Art. 64 Abs. 1 BGG abgewiesen werden, weil die Unterlassung des Beschwerdführers dazu führte, dass seine Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos waren. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Seiner finanziellen Lage ist bei der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt das Präsidium:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Juni 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: