Appeal Inadmissible Due to Unpaid Cost Advance and Insufficient Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAppeal Inadmissible Due to Unpaid Cost Advance and Insufficient Grounds The petitioner filed an appeal against a cantonal court decision concerning multiple money laundering convictions but failed to pay the required cost advance of CHF 800, despite being issued two deadlines, including a non-extendable grace period. The Federal Supreme Court, acting through its presiding member, therefore ruled not to entertain the appeal, citing Article 62(3) BGG, which mandates non-admission if the cost advance is not paid after the specified deadlines, noting further that the appeal would have been inadmissible anyway for failing to adequately address the contested judgment as required by law.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible Due to Unpaid Cost Advance and Insufficient Grounds: The Federal Supreme Court, acting through its presiding member, therefore ruled not to entertain the appeal, citing Article 62(3) BGG, which mandates non-admission if the cost advance is not paid after the specified deadlines, noting further that the appeal would have been inadmissible anyway for failing to adequately address the contested judgment as required by law.
Schlagwörter
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KI-generiertThe procedure applied for non-entry into the merits of the appeal due to failure to comply with procedural requirements (payment of deposit).
Used to justify the non-entry into the merits of the appeal due to failure to pay the cost deposit.
Used to impose the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_246/2025
Urteil vom 20. Mai 2025
I. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Muschietti, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Maurerstrasse 8, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mehrfache Geldwäscherei; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 31. Oktober 2024 (SBR.2024.33).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdeführerin erhob am 11. März 2025 (Poststempel) Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 31. Oktober 2024.
2.
Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).
3.
Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 12. März 2025 eine Frist bis zum 27. März 2025 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Da der Kostenvorschuss nicht einging, wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. April 2025 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 28. April 2025 angesetzt, mit der Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (
Art. 62 Abs. 3 BGG ).
Obwohl die Verfügungen gemäss den postalischen Sendungsverfolgungen zugestellt werden konnten, ging der Kostenvorschuss insbesondere auch innert der Nachfrist nicht ein.
4.
Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG mangels Leistung des Kostenvorschusses im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Beschwerde wäre im Übrigen auch deswegen unzulässig, weil sie eine hinreichende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil vermissen lässt und den gesetzlichen Begründungsanforderungen daher nicht genügt (vgl.
Art. 42 Abs. 2 und
Art. 106 Abs. 2 BGG
).
5.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Mai 2025
Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Muschietti
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill