Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_245/2007 KI-generiert

Traffic Fine Appeal Dismissed as Querulous

Geschäftsnummer 6B_245/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who challenged a ruling from the Zurich High Court that imposed a fine of 600 Swiss Francs for violating traffic regulations. The individual's complaint, consisting of 25 requests and 42 pages, was deemed querulous and inadmissible. Consequently, the request for free legal assistance was denied due to the lack of merit in the legal claims. The court also decided that the individual would bear the court costs amounting to 1,000 Swiss Francs, and indicated that any future similar submissions might be disregarded without response.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Traffic Fine Appeal Dismissed as Querulous: The individual's complaint, consisting of 25 requests and 42 pages, was deemed querulous and inadmissible. Consequently, the request for free legal assistance was denied due to the lack of merit in the legal claims. The court also decided that the individual would bear the court costs amounting to 1,000 Swiss Francs, and indicated that any future similar submissions might be disregarded without response.

Schlagwörter

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Ordnungsbusse Prozessleitung unentgeltliche Rechtspflege Einrede der Verfassungswidrigkeit Rechtsstaat Art der Zuwiderhandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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5P.491/2006
Urteil 5P.491/2006 vom 4.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used as the procedural basis for not entering into the merits of the appeal.

Art. 42 Abs. 7 BGG

Cited in the reasoning as the basis for classifying the appeal as querulous (unzulässig).

Art. 64 BGG

Applied to reject the request for legal aid because the claims were hopeless from the outset.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Applied to take the querulous nature of the litigation into account when assessing the court fee.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_245/2007 /hum

Urteil vom 19. Juni 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Verletzung von Verkehrsregeln,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 15. März 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass er mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 15. März 2007 wegen Verletzung von Verkehrsregeln mit Fr. 600.-- gebüsst worden ist. Die 25 Anträge und 42 Seiten umfassende Beschwerde kann nur als querulatorisch (vgl. nur z.B. Anträge 1 und 2) und damit unzulässig im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG eingestuft werden. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, da die Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos waren. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Die querulatorische Art der Prozessführung ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr zu berücksichtigen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

3. Wie schon in früheren Verfahren (z.B. Urteil 5P.491/2006 vom 4. Dezember 2006) ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht sich vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, insbesondere missbräuchliche Revisionsgesuche, ohne Antwort abzulegen.

Demnach erkennt das Präsidium:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Juni 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: