Appeal Inadmissible Due to Failure to Pay Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal against a decision from the Court of Thurgau concerning the appellant's failure to appear for a main hearing without justification. The appellant was notified on two occasions to pay a required advance in court costs, with specified deadlines. However, the appellant did not collect the notifications and consequently failed to meet the payment deadlines. As a result, the court did not consider the appeal further, enforcing the obligation for the appellant to pay the court costs incurred.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible Due to Failure to Pay Cost Advance: The appellant was notified on two occasions to pay a required advance in court costs, with specified deadlines. However, the appellant did not collect the notifications and consequently failed to meet the payment deadlines. As a result, the court did not consider the appeal further, enforcing the obligation for the appellant to pay the court costs incurred.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid (application of simplified procedure).
The court ordered the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_244/2014
Urteil vom 19. Mai 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau , Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unentschuldigtes Nichterscheinen an der Hauptverhandlung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 6. Februar 2014.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführerin wurden mit Verfügungen vom 11. März 2014 und 1. April 2014 eine Frist bis zum 26. März 2014 sowie die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis 28. April 2014 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die Beschwerdeführerin hat beide Verfügungen auf der Post nicht abgeholt, weshalb sie ihr überdies mit A-Post zugestellt wurden. Wer das Bundesgericht anruft, hat sicherzustellen, dass ihn gerichtliche Sendungen erreichen. Ist dies nicht der Fall, gelten die Sendungen als zugestellt. Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, ist androhungsgemäss auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Mai 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill