Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_242/2021 KI-generiert

Withdrawal of Appeal and Subsequent Federal Court Dismissal for Lack of Justification

Geschäftsnummer 6B_242/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual, the appellant, who had initially filed an appeal but later decided to withdraw it through their official defense attorney. Consequently, the Obergericht (Higher Court) of the Canton of Aargau considered the appeal process concluded and withdrew it on February 11, 2021, also imposing court costs of 500 CHF on the appellant. Discontent with this decision, the appellant reached out to the Swiss Federal Tribunal with various submissions, seeking to discuss the substantive aspects of the issue in a Federal Court hearing and requested the presentation of evidence and disclosure of materials. However, the appellant did not engage with the legality of the court's decision to withdraw the appeal, a requirement for the complaint to be considered.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Withdrawal of Appeal and Subsequent Federal Court Dismissal for Lack of Justification: Consequently, the Obergericht (Higher Court) of the Canton of Aargau considered the appeal process concluded and withdrew it on February 11, 2021, also imposing court costs of 500 CHF on the appellant. Discontent with this decision, the appellant reached out to the Swiss Federal Tribunal with various submissions, seeking to discuss the substantive aspects of the issue in a Federal Court hearing and requested the presentation of evidence and disclosure of materials. However, the appellant did not engage with the legality of the court's decision to withdraw the appeal, a requirement for the complaint to be considered.

Schlagwörter

KI-generiert
Rückzug der Berufung (Verweisungsbruch usw.) Nichteintreten Rückzugsfiktion formelle Verfahrenseinstellung Rechtliche Aspekte Ausnahme von Recht Begründung einer Praxisänderung Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was not admitted because it lacked a proper statement of grounds (Art. 108 BGG).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to impose costs in this instance.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_242/2021

Urteil vom 25. März 2021

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Rückzug der Berufung (Verweisungsbruch usw.); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer,

vom 11. Februar 2021 (SST.2020.248).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer liess durch seine amtliche Verteidigerin mit Eingabe vom 10. Februar 2021 den Rückzug seiner Berufung erklären. In der Folge schrieb das Obergericht des Kantons Aargau das Berufungsverfahren mit Beschluss vom 11. Februar 2021 als durch Rückzug erledigt ab. Es auferlegte dem Beschwerdeführer die obergerichtlichen Verfahrenskosten von Fr. 500.--. Der Beschwerdeführer wendet sich mit diversen Eingaben an das Bundesgericht.

2. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

3. Vorliegend kann es einzig um die Frage gehen, ob die Vorinstanz das bei ihr hängige Verfahren zu Recht als durch Rückzug erledigt abgeschrieben hat. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer in seinen kaum verständlichen Eingaben nicht. Stattdessen scheint er die materielle Seite der Angelegenheit anlässlich einer mündlichen Verhandlung vor Bundesgericht erörtern zu wollen. Er beantragt ausserdem die Vorlage von Beweisen und die Herausgabe von Beweismaterial. Mit der einzig den Verfahrensgegenstand betreffenden Frage der Rechtmässigkeit des Abschreibungsbeschlusses setzt er sich nicht auseinander. Aus seinen Eingaben ergibt sich mithin nicht im Ansatz, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Abschreibungsbeschluss gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Auf die Beschwerde kann mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.

4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. März 2021

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill