Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_242/2012 KI-generiert

Refusal to Grant Conditional Release Upheld Due to Continued Need for Therapeutic Supervision

Geschäftsnummer 6B_242/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual currently undergoing a stationary therapeutic measure as per Swiss criminal law. The individual appealed against a decision by the Canton's Prosecutor's Office, which had denied their request for conditional release. The lower court maintained that the individual still required a protective environment with social-pedagogical and therapeutic oversight, asserting that this support must continue in a stationary setting. The appeal did not address the basis of the lower court's decision and instead focused on the individual's perceived minor culpability, compliant behavior during the measure, and desire for freedom. The court noted that steps were already in place that might lead to a conditional release in the future. Ultimately, the appeal was not considered.

Legislator-Regeste

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Art. 59 StGB, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Refusal to Grant Conditional Release Upheld Due to Continued Need for Therapeutic Supervision: The individual appealed against a decision by the Canton's Prosecutor's Office, which had denied their request for conditional release. The lower court maintained that the individual still required a protective environment with social-pedagogical and therapeutic oversight, asserting that this support must continue in a stationary setting. The appeal did not address the basis of the lower court's decision and instead focused on the individual's perceived minor culpability, compliant behavior during the measure, and desire for freedom. The court noted that steps were already in place that might lead to a conditional release in the future. Ultimately, the appeal was not considered.

Schlagwörter

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Bedingte Entlassung aus stationärer therapeutischer Massnahme bedingte Entlassung therapeutische Massnahme Haftverlängerung begleitetes Besuchsrecht medizinische Zwangsbehandlung Widerruf des bedingten Strafvollzugs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by non-admission (non-entrée en matière) based on this procedural rule.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision explicitly states that no court costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_242/2012

Urteil vom 3. Mai 2012

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons

St. Gallen, Abt. Straf- und Massnahmenvollzug, Moosbruggstrasse 11, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Bedingte Entlassung aus stationärer therapeutischer Massnahme,

Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 6. März 2012.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer befindet sich im Vollzug einer stationären therapeutischen Massnahme gemäss Art. 59 StGB . Die Vorinstanz wies im angefochtenen Entscheid eine Beschwerde gegen die Verweigerung der bedingten Entlassung ab, weil der Beschwerdeführer weiterhin einen geschützten Rahmen mit sozialpädagogischer und therapeutischer Überwachung, Betreuung und Begleitung benötige, was zumindest vorläufig noch in einem stationären Rahmen erfolgen müsse (angefochtener Entscheid S. 5).

Mit den Erwägungen der Vorinstanz befasst sich der Beschwerdeführer nicht. Er verweist nur auf den angeblich geringfügigen Schuldgehalt der Anlasstat, sein klagloses Verhalten im Vollzug der Massnahme und seinen Wunsch, wieder zurück in die Freiheit zu gelangen. Alle diese Vorbringen haben mit der Frage, ob er weiterhin der Massnahme bedarf, nichts zu tun und können deshalb im vorliegenden Verfahren nicht gehört werden.

Im Übrigen wird der Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass nach den Feststellungen der Vorinstanz bereits konkrete Schritte eingeleitet sind, die allenfalls zu einer bedingten Entlassung führen können (vgl. angefochtenen Entscheid S. 5). Das Ergebnis dieser Schritte ist abzuwarten.

Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Mai 2012

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: C. Monn