Dismissal of Appeal for Failure to Pay Advance on Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal challenging a decision made by a cantonal court regarding the non-initiation of criminal proceedings. The complainant argued that the alleged offense was a public offense that should have the costs borne by the state. However, the Federal Tribunal required the complainant to pay a court fee and, after the complainant failed to do so by the imposed deadline, determined that it could not proceed with the case. As a result, the complainant was also held responsible for the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 Satz, Art. 108 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Pay Advance on Costs: The complainant argued that the alleged offense was a public offense that should have the costs borne by the state. However, the Federal Tribunal required the complainant to pay a court fee and, after the complainant failed to do so by the imposed deadline, determined that it could not proceed with the case. As a result, the complainant was also held responsible for the court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this article due to non-payment of the cost deposit.
The non-admission of the appeal is based on the failure to pay the cost deposit as stipulated in this provision.
This provision was applied to impose the court costs on the appellant in the dispositive order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_231/2017
Urteil vom 3. April 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Unseld.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell A.Rh., Schützenstrasse 1A, 9100 Herisau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme,
Beschwerde gegen die Verfügung des
Obergerichts Appenzell Ausserrhoden,
Einzelrichter, vom 13. Februar 2017.
Erwägungen:
1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 21. Februar 2017 aufgefordert, dem Bundesgericht bis zum 8. März 2017 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu bezahlen. Mit Schreiben vom 25. Februar 2017 stellte sich dieser auf den Standpunkt, bei der angezeigten Straftat handle es sich um ein Offizialdelikt, weshalb die Kosten vom Staat zu tragen seien. Das Bundesgericht teilte dem Beschwerdeführer daraufhin mit Verfügung vom 9. März 2017 mit, es bestehe kein Grund für einen Verzicht auf den Kostenvorschuss; es setzte diesem eine nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Bezahlung des Kostenvorschusses an bis zum 23. März 2017, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
2. Gemäss Art. 62 Abs. 1 Satz 1 BGG hat die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten. Diese Bestimmung gelangt auch bei Offizialdelikten zur Anwendung. Wenn besondere Gründe vorliegen, kann auf die Erhebung des Kostenvorschusses ganz oder teilweise verzichtet werden ( Art. 62 Abs. 1 Satz 2 BGG ). Solche Gründe sind vorliegend allerdings nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer macht auch nicht geltend, er sei bedürftig. Da der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht bezahlt wurde, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG androhungsgemäss nicht einzutreten.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. April 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Unseld