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6B_229/2009 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Embezzlement Appeal as Untimely Due to Late Filing

Geschäftsnummer 6B_229/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal against a decision made by the Criminal Division of the Cantonal Court concerning allegations of embezzlement. The appeal was filed by an individual who argued that the relevant notification regarding the decision was not properly communicated to their current legal representative, thereby affecting their ability to respond within the designated time frame. However, the court ruled that the start of the appeal period was based on the date the prior representative received the decision, and thus, the appeal was deemed late. Consequently, the request for free legal assistance was denied, and the appellant was ordered to pay court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Embezzlement Appeal as Untimely Due to Late Filing: The appeal was filed by an individual who argued that the relevant notification regarding the decision was not properly communicated to their current legal representative, thereby affecting their ability to respond within the designated time frame. However, the court ruled that the start of the appeal period was based on the date the prior representative received the decision, and thus, the appeal was deemed late. Consequently, the request for free legal assistance was denied, and the appellant was ordered to pay court costs.

Schlagwörter

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Veruntreuung usw verspätete Einreichung Veruntreuung gesetzliche Verfahrensfrist Eröffnung des Entscheids unentgeltliche Rechtspflege übrige Straftaten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Applied to rule that the appeal was not to be entertained because it was filed too late.

Art. 64 BGG

Applied to reject the appellant's request for free legal aid.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Applied to take the appellant's financial situation into account when setting the amount of the court fee.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_229/2009

Urteil vom 2. April 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Heinz Birchler,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28,

4502 Solothurn, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Veruntreuung usw.,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 2. Oktober 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der angefochtene Entscheid wurde dem früheren Vertreter des Beschwerdeführers am 3. Oktober 2008 zugestellt. Diese Zustellung ist für den Beginn der Beschwerdefrist nach Art. 100 Abs. 1 BGG massgebend. Dass der jetzige Vertreter des Beschwerdeführers vom angefochtenen Entscheid erst am 23. Februar 2009 Kenntnis nehmen konnte (Beschwerde S. 3), ändert am Beginn der Beschwerdefrist nichts. Soweit der Beschwerdeführer auf das Problem der Zustellung einer Vorladung an den Vertreter eines Angeklagten hinweist (Beschwerde S. 3 mit Hinweis auf S. 7 ff.), gehen die Ausführungen an der Sache vorbei, da das erwähnte Problem mit der Frage, was den Lauf einer Rechtsmittelfrist auslöst, nichts zu tun hat. Die Beschwerde vom 16. März 2009 ist verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Höhe der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. April 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn