Appeal Dismissal for Untimely Filing in Child Abduction Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by an individual concerning a prior decision by the Basel-Landschaft Cantonal Court, which had dismissed her late appeal regarding a decision not to prosecute a case related to child abduction. The individual argued that she believed her submission had met the deadline by delivering it in person on the last allowed day, but it was deemed late by one day according to the court's findings. Consequently, the Federal Tribunal decided not to entertain the appeal, upheld the lower court's decision, and denied the request for free legal assistance due to the lack of merit in the claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissal for Untimely Filing in Child Abduction Case: The individual argued that she believed her submission had met the deadline by delivering it in person on the last allowed day, but it was deemed late by one day according to the court's findings. Consequently, the Federal Tribunal decided not to entertain the appeal, upheld the lower court's decision, and denied the request for free legal assistance due to the lack of merit in the claims.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was refused because the procedural prerequisites, specifically the deadline, were not met.
Applied to reject the request for free legal aid because the claims appeared hopeless.
Used to take the financial situation of the appellant into account when setting the court costs.
Applied to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_226/2016
Urteil vom 21. März 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Erste Staatsanwältin,
Grenzacherstrasse 8, 4132 Muttenz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Kindsentführung),
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 21. Januar 2016.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft trat am 21. Januar 2016 auf eine verspätete Beschwerde nicht ein, weil die Frist bis zum 2. November 2015 gelaufen war, die Beschwerdeführerin die Rechtsschrift indessen erst am 3. November 2016 persönlich überbracht hatte. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt eine Wiederherstellung der Frist.
Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe infolge ungenügender Rechtskenntnis gemeint, dass die Frist gewahrt sei, wenn die Rechtsschrift "am gleichen Tag per Tragen von ihr persönlich und quittiert überbracht" werde. Das Vorbringen geht an der Sache vorbei. Der Beschwerdeführerin wird nicht zur Last gelegt, dass sie die Rechtsschrift persönlich überbracht, sondern dass sie dies
um einen Tag zu spät getan hat. Dass die Annahme der Vorinstanz, sie habe die Rechtsschrift zu spät überbracht, unrichtig wäre, behauptet sie im Übrigen selber nicht. Folglich ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. März 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn