Appeal on Non-Commencement of Proceedings Inadmissible Due to Lack of Specific Grounds and Standing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, two individuals filed a complaint against the decision of the Basel-Stadt public prosecutor's office, which decided not to pursue a criminal complaint they had lodged. The Appellationsgericht of the Basel-Stadt canton upheld this decision on December 12, 2019. The individuals then escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal, challenging the initial non-prosecution decision. However, the Tribunal found that the complaint did not meet the legal requirements for substantiation and did not demonstrate how the decision violated federal law or establish their standing as private claimants with potential civil claims arising from the alleged offense.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal on Non-Commencement of Proceedings Inadmissible Due to Lack of Specific Grounds and Standing: The Appellationsgericht of the Basel-Stadt canton upheld this decision on December 12, 2019. The individuals then escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal, challenging the initial non-prosecution decision. However, the Tribunal found that the complaint did not meet the legal requirements for substantiation and did not demonstrate how the decision violated federal law or establish their standing as private claimants with potential civil claims arising from the alleged offense.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to rule that the appeal will not be entertained (Non-entrée en matière) based on procedural grounds.
Used to decide that no court costs will be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_225/2020
Urteil vom 27. April 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber Held.
Verfahrensbeteiligte
1. B.________,
2. A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme,
Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, vom 12. Dezember 2019 (BES.2019.235).
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 21. Oktober 2019 nahm die Beschwerdegegnerin eine Strafanzeige der Beschwerdeführer nicht an die Hand. Die gegen die Nichtanhandnahmeverfügung erhobene Beschwerde wies die Vorinstanz am 12. Dezember 2019 ab. Die gegen den vorinstanzlichen Beschluss erhobene "BSG-Beschwerde" leiteten das Bundesstrafgericht und die Vorinstanz zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter (vgl. Art. 80 Abs. 1, Art. 90 BGG ).
2. In einer Beschwerde an das Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Meinung der beschwerdeführenden Partei gegen das Recht verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
Die Privatklägerschaft ist zur Beschwerde in Strafsachen grundsätzlich nur berechtigt, wenn sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung allfälliger, ihr durch die Straftat entstandener Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG; BGE 141 IV 1 E. 1.1).
3. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, inwieweit der angefochtene Beschluss, mit dem die Vorinstanz die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft schützt, gegen Bundesrecht verstossen soll. Darüber hinaus äussern sich die Beschwerdeführer auch nicht zu ihrer Legitimation als Privatkläger und allfälligen, ihnen aufgrund einer Straftat zustehender Zivilforderungen.
4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. April 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Held