Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_222/2021 KI-generiert

Complainant's Failed Appeal Regarding Non-Investigation Decision on Disability Discrimination Claim

Geschäftsnummer 6B_222/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed on September 7, 2020, by a complainant against a head of the Construction and Traffic Department of the Canton of Basel-Stadt. The complaint was related to an alleged violation of the Federal Act on the Elimination of Discrimination against People with Disabilities. The Public Prosecutor's Office of the Canton of Basel-Stadt issued a non-investigation order on October 20, 2020. The complainant appealed this decision, but the Appellate Court of the Canton of Basel-Stadt did not admit the complaint on December 23, 2020. Consequently, the complainant took the case to the Swiss Federal Tribunal. The issue at hand in this appeal is whether the lower court was justified in its non-admission decision. The complainant failed to adequately address the reasons for this decision in their appeal to the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant's Failed Appeal Regarding Non-Investigation Decision on Disability Discrimination Claim: The complaint was related to an alleged violation of the Federal Act on the Elimination of Discrimination against People with Disabilities. The Public Prosecutor's Office of the Canton of Basel-Stadt issued a non-investigation order on October 20, 2020. The complainant appealed this decision, but the Appellate Court of the Canton of Basel-Stadt did not admit the complaint on December 23, 2020. Consequently, the complainant took the case to the Swiss Federal Tribunal. The issue at hand in this appeal is whether the lower court was justified in its non-admission decision. The complainant failed to adequately address the reasons for this decision in their appeal to the Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Nichteintreten Strafanzeige Diskriminierung aufgrund von Behinderung Beweislosigkeit Beschwerdelegitimation Ausstandsverfahren Abwicklung von Invalidenleistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted because it did not comply with the legal requirements for substantiation (implicit based on the reasoning in point 3).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The order states that no court costs will be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_222/2021

Urteil vom 3. März 2021

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht,

vom 23. Dezember 2020 (BES.2020.209).

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1. Am 7. September 2020 erstattete der Beschwerdeführer Anzeige gegen den Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements des Kantons Basel-Stadt wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz, SR 151.3). Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt erliess am 20. Oktober 2020 eine Nichtanhandnahmeverfügung. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt am 23. Dezember 2020 nicht ein. Der Beschwerdeführer gelangt an das Bundesgericht.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.

3. Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Vor Bundesgericht kann es damit nur um die Frage gehen, ob die Vorinstanz zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Stattdessen äussert er sich zur materiellen Seite der Angelegenheit, die nicht Verfahrensgegenstand ist und mit der sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen der Vorinstanz fehlt. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, inwiefern der Nichteintretensentscheid gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Ausnahmsweise kann von einer Kostenauflage abgesehen werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. März 2021

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill