Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_221/2011 KI-generiert

Lucerne Official Defamation Acquittal No Appeal Interest

Geschäftsnummer 6B_221/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves allegations of defamation made by an individual against a public official in the Canton of Lucerne, where the complainant publicly accused the official of criminal conduct in early 2009. The higher court acquitted the individual of multiple counts of defamation based on claims of lack of criminal responsibility, decided not to impose any sanctions, dismissed a claim for compensation, and ordered that the legal costs be covered by the state. The individual later sought to appeal this decision, but the Federal Tribunal ruled that since he had not been sanctioned or burdened with costs, he had no legally protected interest to pursue the appeal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Lucerne Official Defamation Acquittal No Appeal Interest: The higher court acquitted the individual of multiple counts of defamation based on claims of lack of criminal responsibility, decided not to impose any sanctions, dismissed a claim for compensation, and ordered that the legal costs be covered by the state. The individual later sought to appeal this decision, but the Federal Tribunal ruled that since he had not been sanctioned or burdened with costs, he had no legally protected interest to pursue the appeal.

Schlagwörter

KI-generiert
Üble Nachrede Schuldunfähigkeit üble Nachrede rechtlich geschütztes Interesse Zurechnungsfähigkeit Genugtuung Urteilsdispositiv Ausstand des Staatsanwalts

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was not proceeded with because the appellant lacked a legally protected interest to appeal, according to the procedure outlined in this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court ordered the appellant to bear the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_221/2011

Urteil vom 7. April 2011

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Üble Nachrede; Schuldunfähigkeit,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern, II. Kammer, vom 9. Dezember 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer warf einem Beamten im Kanton Luzern im Frühjahr 2009 öffentlich kriminelles Verhalten vor. Das Obergericht des Kantons Luzern sprach ihn mit Urteil vom 9. Dezember 2010 zufolge Schuldunfähigkeit vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede frei. Weiter wurden auf die Anordnung einer Sanktion verzichtet, eine Genugtuungsforderung abgewiesen und die Verfahrenskosten aller Instanzen dem Staat auferlegt (Urteilsspruch Ziff. 1, 2 und 3).

Zur Beschwerde in Strafsachen ist nur berechtigt, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat ( Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG ). Massgebend ist der Urteilsspruch, nicht die Begründung des angefochtenen Entscheids. Soweit sich der Beschwerdeführer mit dieser befasst, kann das Bundesgericht darauf nicht eingehen. Da er durch die Vorinstanz freigesprochen, nicht sanktioniert und auch nicht durch eine Kostenauflage beschwert wurde, hat er kein rechtlich geschütztes Interesse an der Beschwerde. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. April 2011

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn