Appellant v. Cantonal High Court Regarding Dismissal of Criminal Complaints Against Public Officials
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed complaints against public officials, which were dismissed by the procedural management of the Cantonal Court of Bern without formal processing. The individual subsequently appealed against these dismissals, citing prior related decisions that had similarly rejected complaints against public officials. The Federal Tribunal determined that the procedural management adequately justified its decisions based on previous rulings and found no grounds to assume bias or incapacity on the part of the judges involved. As such, the Federal Tribunal refused to entertain the appeals and upheld the imposition of court costs to the complainant, while also rejecting requests for legal aid due to the claims being deemed without merit.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Appellant v. Cantonal High Court Regarding Dismissal of Criminal Complaints Against Public Officials: The individual subsequently appealed against these dismissals, citing prior related decisions that had similarly rejected complaints against public officials. The Federal Tribunal determined that the procedural management adequately justified its decisions based on previous rulings and found no grounds to assume bias or incapacity on the part of the judges involved. As such, the Federal Tribunal refused to entertain the appeals and upheld the imposition of court costs to the complainant, while also rejecting requests for legal aid due to the claims being deemed without merit.
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KI-generiertThe Federal Tribunal decided not to enter proceedings based on this procedural rule.
The court rejected the requests for legal aid based on this provision.
The court considered the financial situation of the appellant when setting the court costs based on this provision.
The court ordered the appellant to pay the court costs based on this provision.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_217/2017, 6B_383/2017
Urteil vom 11. Juli 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme, Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügungen der Verfahrensleitung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 14. Februar 2017 und 21. März 2017 (BK 17 43; BK 17 118).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. In den oben erwähnten Verfügungen wies die Verfahrensleitung der Beschwerdekammer des Obergerichts unter Hinweis auf den Beschluss der Beschwerdekammer BK 16 46 und 16 69 vom 21. März 2016 die Eingaben des Beschwerdeführers ohne förmliche Behandlung an ihn zurück. Auf eine gegen den Beschluss vom 21. März 2016 gerichtete Beschwerde trat das Bundesgericht im Urteil 6B_327/2016 vom 22. April 2016 nicht ein. Auch in den vorliegenden Verfahren geht es um Strafanzeigen des Beschwerdeführers gegen Amtspersonen. Insoweit kann auf das bundesgerichtliche Urteil 6B_247/2015 vom 31. März 2015 verwiesen werden (so schon Urteil 6B_597/2016 vom 27. Juni 2016).
2. Die Verfahrensleitung hat die angefochtenen Verfügungen mit dem Hinweis auf den Beschluss BK 16 46 und 16 69 vom 21. März 2016 hinreichend begründet. Inwiefern sich die vorliegenden Beschwerdeverfahren von den bisherigen Fällen unterscheiden sollten, welchen ebenfalls Strafanzeigen gegen Amtspersonen zugrunde lagen, ist nicht dargetan und auch nicht ersichtlich. Unter diesen Umständen ist gestützt auf die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht erkennbar, dass und inwiefern die Verfahrensleitung mit den angefochtenen Verfügungen gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Auch legt der Beschwerdeführer nicht substanziiert dar, inwiefern die vorinstanzliche Richterin voreingenommen, befangen oder unfähig sein soll ( Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG ). Sie setzt mit den angefochtenen Verfügungen um, was die Beschwerdekammer des Obergerichts beschlossen hat.
3. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass Rechtsschriften, die auf missbräuchlicher oder querulatorischer Prozessführung beruhen, unzulässig sind ( Art. 42 Abs. 7 BGG ).
4. Auf die Beschwerden ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege sind in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
2. Die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege werden abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Juli 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill