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6B_216/2007 KI-generiert

Complainant v. Canton: Lack of Standing and Inadmissible Appeal in Abuse of Office Case

Geschäftsnummer 6B_216/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a criminal complaint regarding alleged misconduct and favoritism by a public official. This complaint was dismissed by the cantonal investigating judge, which led the individual to appeal the decision to the cantonal court. The appeal was rejected on the grounds of the individual's lack of legal standing, as it was unclear how they had a legally protected interest in overturning the decision. The individual also claimed violations of procedural guarantees and arbitrary conduct, but the appeal failed to meet the required grounds for further review. Additionally, the individual's request for free legal assistance was denied due to the perceived lack of merit in their claims.

Legislator-Regeste

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Art. 81 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant v. Canton: Lack of Standing and Inadmissible Appeal in Abuse of Office Case: This complaint was dismissed by the cantonal investigating judge, which led the individual to appeal the decision to the cantonal court. The appeal was rejected on the grounds of the individual's lack of legal standing, as it was unclear how they had a legally protected interest in overturning the decision. The individual also claimed violations of procedural guarantees and arbitrary conduct, but the appeal failed to meet the required grounds for further review. Additionally, the individual's request for free legal assistance was denied due to the perceived lack of merit in their claims.

Schlagwörter

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Beschwerdelegitimation Strafanzeige fehlende Legitimation der Staatsanwaltschaft rechtlich geschütztes Interesse Richter/Staatsanwalt unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on this procedural provision.

Art. 64 Abs. 2 BGG

The application for free legal assistance (unentgeltliche Rechtspflege) was dismissed under this provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court fee was imposed on the appellant according to this provision.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_216/2007 /hum

Urteil vom 12. Juni 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt des kantonalen Untersuchungsrichters des Kantons Wallis, 1950 Sitten,

Zentrale Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis,

1950 Sitten.

Gegenstand

Nichteröffnung einer Strafuntersuchung,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil der Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Strafkammer, vom 26. April 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:

1. Mit Verfügung vom 20. Februar 2006 gab der kantonale Untersuchungsrichter des Kantons Wallis einer Strafanzeige des Beschwerdeführers betreffend Amtsmissbrauch und Begünstigung keine Folge. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wurde durch das Kantonsgericht Wallis mit Urteil vom 26. April 2007 abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. Auf den Antrag auf Eröffnung eines Disziplinarverfahrens gegen einen Untersuchungsrichter wurde nicht eingetreten. Gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG dürfte der Beschwerdeführer zur Beschwerde nicht legitimiert sein, weil nicht ersichtlich ist, inwieweit er ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids haben könnte. Dazu kommt, dass er eine Verletzung des Willkürverbotes, der allgemeinen Verfahrensgarantien, seines Anspruchs auf rechtliches Gehör sowie Befangenheit und Begünstigung geltend macht (Beschwerde S. 1), ohne dass die Beschwerde, die sich in unzulässiger appellatorischer Kritik erschöpft, den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügt. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Das Gesuch um einen unentgeltlichen Rechtsbeistand ist als ein solches um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 64 Abs. 2 BGG entgegenzunehmen. Es ist abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Im Übrigen macht der Beschwerdeführer nicht einmal geltend, er sei bedürftig (Beschwerde S. 2 oben). Die Gerichtsgebühr ist dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Präsidium:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amt des kantonalen Untersuchungsrichters des Kantons Wallis, der Zentralen Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Juni 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: