Federal Supreme Court Refuses Appeal on Non-Commencement of Embezzlement Prosecution Against Postal Service
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a postal service entity, alleging "embezzlement of documents." On January 27, 2016, the Regional Prosecutor's Office in Bern Mittelland decided not to pursue the criminal complaint. Following this decision, the individual appealed to the higher court of Bern, which upheld the initial decision on February 16, 2016. The individual then sought a review from the Swiss Federal Tribunal, which questioned the legitimacy of the complaint and noted a lack of evidence to substantiate any criminal conduct by the postal service. Ultimately, the tribunal did not proceed with the individual's complaint and imposed court costs upon them.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal on Non-Commencement of Embezzlement Prosecution Against Postal Service: Following this decision, the individual appealed to the higher court of Bern, which upheld the initial decision on February 16, 2016. The individual then sought a review from the Swiss Federal Tribunal, which questioned the legitimacy of the complaint and noted a lack of evidence to substantiate any criminal conduct by the postal service. Ultimately, the tribunal did not proceed with the individual's complaint and imposed court costs upon them.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule upon non-admission (non-entrée en matière) of the appeal.
Used to dismiss the request for legal aid because the requests appeared hopeless.
Used to impose the court costs on the appellant in the dispositive.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_215/2016
Urteil vom 7. März 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 16. Februar 2016.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wirft der Post unter anderem "Unterschlagung von Urkunden" vor. Am 27. Januar 2016 nahm die Regionale Staatsanwaltschaft Bern Mittelland die Strafanzeige nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern am 16. Februar 2016 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht.
Es kann offenbleiben, ob der Beschwerdeführer überhaupt legitimiert ist. Jedenfalls ist seiner Eingabe ein strafbares Verhalten in der Post nicht zu entnehmen. Folglich ist auch nicht ersichtlich, aus welchem Grund die Schlussfolgerung der kantonalen Behörden, der vom Beschwerdeführer angezeigte Sachverhalt sei nicht von strafrechtlicher Relevanz, falsch sein sollte.
Auch legt der Beschwerdeführer nicht dar, aus welchem Grund die Präsidentin der Vorinstanz befangen sein könnte. Dass er sie angeblich vor zwei Jahren angezeigt hat, vermag keine Befangenheit zu begründen.
Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. März 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn