Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_214/2023 KI-generiert

Denial of Appeal Due to Unpaid Costs and Insufficient Justification

Geschäftsnummer 6B_214/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint lodged by an individual against a decision by the Office for Execution and Probation Services of the Canton of Lucerne, which denied his request to serve his sentence in the form of semi-detention. The individual appealed this decision to the Cantonal Court of Lucerne; however, the court did not proceed with the appeal due to the appellant's failure to pay the required advance costs. Subsequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal, contesting the Cantonal Court's decision not to hear his case without focusing on the procedural grounds cited by the lower court.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Denial of Appeal Due to Unpaid Costs and Insufficient Justification: The individual appealed this decision to the Cantonal Court of Lucerne; however, the court did not proceed with the appeal due to the appellant's failure to pay the required advance costs. Subsequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal, contesting the Cantonal Court's decision not to hear his case without focusing on the procedural grounds cited by the lower court.

Schlagwörter

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Strafvollzug in Form von Halbgefangenschaft Nichteintreten Nichtleistung des Kostenvorschusses Haftkosten Beweislosigkeit schwerer Härtefall ungenügend begründete Rüge Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not proceeded upon because the grounds for appeal were obviously not met, following the simplified procedure stipulated by this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to dispense with the levying of court costs in this instance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_214/2023

Urteil vom 4. Mai 2023

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Frey Krieger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,

2. Vollzugs- und Bewährungsdienst des Kantons Luzern,

Armee-Ausbildungszentrum,

Murmattweg 8, 6000 Luzern 30 AAL,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Strafvollzug in Form von Halbgefangenschaft; Nichteintreten,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 3. Februar 2023 (4H 23 5).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Mit Entscheid vom 5. Januar 2023 wies der Vollzugs- und Bewährungsdienst des Kantons Luzern ein Gesuch des Beschwerdeführers um Strafvollzug in Form der Halbgefangenschaft ab. Auf eine dagegen vom Beschwerdeführer erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde trat das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 3. Februar 2023 mangels Leistung des eingeforderten Kostenvorschusses nicht ein.

Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ).

Das Bundesgericht befindet über Beschwerden gegen bei ihm angefochtene Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Verfahrensgegenstand bildet einzig das vorinstanzliche Urteil vom 3. Februar 2023 und damit die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Beschwerdeführers mangels Bezahlung des von ihm eingeforderten Kostenvorschusses nicht eingetreten ist. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander.

3. Damit erfüllt die Beschwerde die Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Mai 2023

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Frey Krieger