Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_213/2013 KI-generiert

Failure to Address Decisive Reasoning in Appeal

Geschäftsnummer 6B_213/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a decision made by the Court of Appeal of a Swiss canton regarding the enforcement of a suspended prison sentence. The appeal was rejected by the Court of Appeal on the grounds that the individual had not properly articulated their legal remedies as required by mandatory regulations. Consequently, the individual brought the matter before the Swiss Federal Tribunal, which determined that it would not consider the appeal due to failure to meet the necessary legal requirements. The court also imposed the legal costs associated with this proceeding on the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Address Decisive Reasoning in Appeal: The appeal was rejected by the Court of Appeal on the grounds that the individual had not properly articulated their legal remedies as required by mandatory regulations. Consequently, the individual brought the matter before the Swiss Federal Tribunal, which determined that it would not consider the appeal due to failure to meet the necessary legal requirements. The court also imposed the legal costs associated with this proceeding on the individual.

Schlagwörter

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Vollzug einer aufgeschobenen Freiheitsstrafe Verletzung der Begründungspflicht begründeter Entscheid Einrede der Verfassungswidrigkeit Beschwerdelegitimation Untätigkeitsklage Fragepflicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on this procedural provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court ordered the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_213/2013

Urteil vom 28. Februar 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4502 Solothurn,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Vollzug einer aufgeschobenen Freiheitsstrafe,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Solothurn, Strafkammer,

vom 21. Dezember 2012.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Solothurn trat am 21. Dezember 2012 auf eine Berufung des Beschwerdeführers nicht ein, da dieser das Rechtsmittel entgegen der obligatorischen Vorschrift nicht erklärt hatte. Mit der Frage der fehlenden Berufungserklärung befasst er sich vor Bundesgericht nicht. Folglich genügt die Eingabe den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Februar 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn