Federal Court Dismisses Vexatious Appeal on Racial Discrimination Conviction
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal concerning a conviction for racial discrimination, directed against a ruling from the Cantonal Court of Graubünden. The appeal was characterized by querulous and abusive claims, including allegations of bias influenced by external, purportedly Zionist, instructions. As a result, the court deemed the appeal as not being actionable, and the request for legal aid was denied due to the lack of merit in the claims presented. The appellant was also ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 7 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Federal Court Dismisses Vexatious Appeal on Racial Discrimination Conviction: The appeal was characterized by querulous and abusive claims, including allegations of bias influenced by external, purportedly Zionist, instructions. As a result, the court deemed the appeal as not being actionable, and the request for legal aid was denied due to the lack of merit in the claims presented. The appellant was also ordered to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was not entertained (no entry upon the appeal) based on this procedural provision.
Cited in the reasoning for declaring the appeal inadmissible due to querulous submissions, although the final order only refers to the procedural consequence.
Used to dismiss the request for legal aid in the dispositive.
Used to impose court costs on the appellant in the dispositive.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_210/2009
Urteil vom 25. März 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden, Sennhofstrasse 17, 7001 Chur, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Rassendiskriminierung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, I. Strafkammer, vom 6. Februar 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Ein Ausstandsbegehren, wonach Bundesrichter unter anderem dann in den Ausstand treten sollen, wenn sie sich "an zionistische Weisungen gebunden fühlen", ist querulatorisch im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG . Darauf ist nicht einzutreten.
2. Die Beschwerde richtet sich gegen eine Verurteilung wegen Rassendiskriminierung. Sie beschränkt sich indessen auf querulatorische und rechtsmissbräuchliche Ausführungen im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG (z.B.: "Es ist eine absolute Schande für die Schweizer Justiz, diese aus zionistischen Kreisen durchgesetze Weisung ... ungeprüft zu übernehmen ..."). Auf derartige Vorbringen und damit auf die gesamte Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Im Übrigen lassen die Akten eine Herabsetzung der üblicherweise bei Nichteintretensentscheiden angesetzten Gerichtsgebühr nicht zu.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
4. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. März 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn