Appeal Dismissed for Non-Payment of Court Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal concerning violations of police regulations and drug laws, stemming from two lower court decisions. The complainant was required to pay a cost advance for the proceedings but expressed unwillingness to do so, arguing that the costs should be borne by the state due to the public interest. After being granted extensions to meet the payment requirement, the complainant failed to comply, leading the Tribunal to decide not to proceed with the complaints based on non-payment of costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Non-Payment of Court Cost Advance: The complainant was required to pay a cost advance for the proceedings but expressed unwillingness to do so, arguing that the costs should be borne by the state due to the public interest. After being granted extensions to meet the payment requirement, the complainant failed to comply, leading the Tribunal to decide not to proceed with the complaints based on non-payment of costs.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because the required cost deposits were not made, as regulated by this article.
The court imposed the court costs on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_21/2011
6B_23/2011
Urteil vom 9. März 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Übertretungen der Polizeiverordnung und des Betäubungsmittelgesetzes,
Beschwerden gegen zwei Urteile des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 16. November 2010 (SU100020/U/kw und SU100038/U/kw).
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Dem Beschwerdeführer wurde mit zwei Verfügungen vom 11. und 12. Januar 2011 für beide Beschwerden eine Frist bis zum 1. bzw. 2. Februar 2011 angesetzt, um dem Bundesgericht je einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Nachdem er noch im Januar 2011 sinngemäss mitgeteilt hatte, er werde die Vorschüsse nicht leisten, teilte ihm das Bundesgericht mit zwei Schreiben vom 13. und 19. Januar 2011 mit, dass daran festgehalten werde. Nachdem die Vorschüsse nicht eingingen, wurde dem Beschwerdeführer mit zwei Verfügungen vom 7. Februar 2011 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung bis 25. Februar 2011 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Beschwerdeführer teilte mit Schreiben vom 25. Februar 2011 mit, da er im Interesse der Allgemeinheit handle, seien die Kosten auf die Staatskasse zu nehmen. Damit ist er nicht zu hören, denn grundsätzlich hat jeder, der das Bundesgericht anruft, den in Art. 62 Abs. 1 BGG vorgeschriebenen Kostenvorschuss zu leisten. Da die Vorschüsse innert Nachfrist nicht eingingen, ist auf die Beschwerden androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. März 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Schneider C. Monn