False testimony complaint; standing to appeal non-opening of criminal investigation under Art. 81 BGG.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (Criminal Appeals Division) dismissed the appellant’s appeal in a criminal case, ruling that the appellant lacked standing (no legal interest, not a private claimant, victim, or complainant) to challenge the non-opening of a criminal investigation for false testimony. The Court upheld the lower court’s decision not to open proceedings, leaving the cantonal decision in force. The matter arose from the appellant’s complaint against a witness’s alleged false testimony, which the cantonal prosecutor and court refused to pursue. The Court based its decision on Art. 81 para. 1 lit. b BGG, finding no procedural legitimacy, and imposed court costs of CHF 800 on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 - 6 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; False testimony complaint; standing to appeal non-opening of criminal investigation under Art. 81 BGG: The Court upheld the lower court’s decision not to open proceedings, leaving the cantonal decision in force. The matter arose from the appellant’s complaint against a witness’s alleged false testimony, which the cantonal prosecutor and court refused to pursue. The Court based its decision on Art. 81 para. 1 lit. b BGG, finding no procedural legitimacy, and imposed court costs of CHF 800 on the appellant.
Schlagwörter
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KI-generiertBasis for declaring the appeal inadmissible due to lack of standing.
Used to declare the appeal inadmissible in simplified proceedings.
Basis for imposing court costs on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_204/2007 /rom
Urteil vom 1. Juni 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden, Sennhofstrasse 17, 7001 Chur.
Gegenstand
Nichteröffnung einer Strafuntersuchung (falsches Zeugnis),
Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden, Beschwerdekammer, vom 27. April 2007.
Das Präsidium zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer reichte am 26. Oktober 2006 Strafanzeige gegen A.________ wegen falschen Zeugnisses ein. Die Staatsanwaltschaft Graubünden lehnte am 22. März 2007 die Eröffnung einer Strafuntersuchung ab. Die dagegen gerichtete Beschwerde wies das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 27. April 2007 ab, soweit es darauf eintrat. Der Beschwerdeführer gelangt mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Die Legitimationsvoraussetzungen dazu ergeben sich aus Art. 81 BGG . Da der Beschwerdeführer weder Privatstrafkläger noch Opfer oder Strafantragsteller im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 - 6 BGG ist, und er auch sonst kein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat, ist er zur Beschwerde nicht legitimiert. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Präsidium:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden und dem Kantonsgericht von Graubünden, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Juni 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: