Appeal Inadmissibility Due to Failure to Pay Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding fraud, where the complainants were required to pay a court fee as a condition for their legal proceedings. They were given a deadline to submit a cost advance, which they failed to meet by the stipulated date. The complainants claimed financial difficulties, citing that one was living on a disability pension; however, this did not sufficiently demonstrate their inability to pay the required fee. Consequently, their request for free legal aid was denied, and as they did not fulfill the payment condition within the given timeframe, the court decided not to proceed with their complaint. Additionally, the court imposed costs on the complainants.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissibility Due to Failure to Pay Cost Advance: They were given a deadline to submit a cost advance, which they failed to meet by the stipulated date. The complainants claimed financial difficulties, citing that one was living on a disability pension; however, this did not sufficiently demonstrate their inability to pay the required fee. Consequently, their request for free legal aid was denied, and as they did not fulfill the payment condition within the given timeframe, the court decided not to proceed with their complaint. Additionally, the court imposed costs on the complainants.
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KI-generiertThe appeal was not proceeded upon because the cost deposit was not paid within the final deadline, as indicated in the consideration and the dispositive point 1 and 3.
The court imposed the court costs on the appellants (dispositive point 4).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_201/2014
Urteil vom 10. April 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
1. X.________,
2. Y.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn , Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn,
2. Z.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Betrug,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 28. Januar 2014.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Den Beschwerdeführern wurden mit Verfügungen vom 25. Februar und 19. März 2014 eine Frist bzw. die nicht mehr erstreckbare Nachfrist bis zum 31. März 2014 zur Leistung eines Kostenvorschusses von je Fr. 500.-- angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
Wenige Tage vor Ablauf der Nachfrist teilten die Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit, dass der Beschwerdeführer 2 den Vorschuss nicht leisten könne, weil er von einer Invalidenrente lebe. Der Beschwerdeführer 1 arbeite "normal" (act. 9). Diese Angaben reichen nicht aus, um die Bedürftigkeit der Beschwerdeführer darzutun und nachzuweisen. Insbesondere schliesst eine Invalidenrente nicht aus, dass der Betroffene Fr. 500.-- leisten kann. Das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege muss deshalb abgewiesen werden.
Da der Kostenvorschuss innert der nicht mehr erstreckbaren Nachfrist nicht einging, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG ). Dem Beschwerdegegner 2 ist keine Entschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
4. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt.
5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. April 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: C. Monn