Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_200/2014 KI-generiert

Failure to pay cost advance after final deadline results in inadmissibility of traffic offense appeal; free legal aid denied for unproven indigence.

Geschäftsnummer 6B_200/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Supreme Court (Criminal Division) dismissed the appeal and did not enter the merits, ordering the appellant to pay court costs of CHF 800. The appellant had challenged a cantonal appellate ruling that upheld a conviction for violating traffic regulations (failure to grant the right of way). The Court declined to hear the case because the appellant failed to pay the required CHF 4,000 cost advance despite multiple extensions and a final, non-extendable deadline set on May 15, 2014, with payment due by May 26, 2014. His request for free legal aid had been denied on May 14, 2014, for failing to provide sufficient evidence of indigence, despite being granted until April 30, 2014, to do so. The dismissal was based on Article 108 of the Federal Supreme Court Act (BGG), and costs were imposed under Article 66(1) BGG.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to pay cost advance after final deadline results in inadmissibility of traffic offense appeal; free legal aid denied for unproven indigence: The appellant had challenged a cantonal appellate ruling that upheld a conviction for violating traffic regulations (failure to grant the right of way). The Court declined to hear the case because the appellant failed to pay the required CHF 4,000 cost advance despite multiple extensions and a final, non-extendable deadline set on May 15, 2014, with payment due by May 26, 2014. His request for free legal aid had been denied on May 14, 2014, for failing to provide sufficient evidence of indigence, despite being granted until April 30, 2014, to do so. The dismissal was based on Article 108 of the Federal Supreme Court Act (BGG), and costs were imposed under Article 66(1) BGG.

Schlagwörter

KI-generiert
Übertretung der Verkehrsvorschriften (Nichtgewähren des Rechtsvortritts) Frist für Kostenvorschuss Verletzung der Verkehrsregeln Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege verspätete Gebührenzahlung Wegrecht Vollstreckungsverwirkung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

Used to dismiss the appeal for failure to pay the cost advance despite a final deadline.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_200/2014

Urteil vom 13. Juni 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Übertretung der Verkehrsvorschriften (Nichtgewähren des Rechtsvortritts),

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 18. Dezember 2013.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 24. Februar 2014 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 11. März 2014 einen Kostenvorschuss von Fr. 4'000.-- einzuzahlen.

Am 11. März 2014 stellte er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Da dieses nicht hinreichend belegt war, wurde der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 20. März 2014 aufgefordert, das Gesuch bis zum 3. April 2014 zu ergänzen, ansonsten es abgewiesen würde. Am 4. April 2014 wurde ihm auf sein Gesuch hin eine Nachfrist bis zum 30. April 2014 eingeräumt. Da der Beschwerdeführer innert der Nachfrist keine Belege über seine Bedürftigkeit beibrachte, wurde das Gesuch mit Verfügung vom 14. Mai 2014 abgewiesen.

Mit Verfügung vom 15. Mai 2014 wurde dem Beschwerdeführer die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Bezahlung des Kostenvorschusses bis zum 26. Mai 2014 angesetzt, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Da der Kostenvorschuss nicht einbezahlt wurde, ist androhungsgemäss auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. Juni 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn