Federal Supreme Court Dismisses Appeal Lacking Standing in Usury Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant who filed a criminal complaint against two individuals for usury, but the Zurich-Limmat prosecution declined to pursue the case. Following this, the complainant challenged the decision at the district court level, which also dismissed the complaint. The complainant argued that the authorities were perverting the law and sought a conviction against the accused. However, the court determined that the complainant lacked a legally protected interest in seeking a conviction, as criminal prosecution is fundamentally a matter for the state. Consequently, the court found the complaint inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Lacking Standing in Usury Case: Following this, the complainant challenged the decision at the district court level, which also dismissed the complaint. The complainant argued that the authorities were perverting the law and sought a conviction against the accused. However, the court determined that the complainant lacked a legally protected interest in seeking a conviction, as criminal prosecution is fundamentally a matter for the state. Consequently, the court found the complaint inadmissible.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible based on this article.
The court imposed the court fees on the appellant according to this provision.
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Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_20/2007 /mon
Urteil vom 3. März 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.
Gegenstand
Nichteintretensverfügung (Wucher),
Beschwerde in Strafsachen [BGG] gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Einzelrichter für Zivil- und Strafsachen, vom 9. Februar 2007.
Der Präsident der Strafrechtlichen Abteilung zieht in Erwägung:
1. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat trat am 28. August 2006 auf eine Strafanzeige der Beschwerdeführerin gegen zwei Personen wegen Wuchers nicht ein. Auf einen dagegen gerichteten Rekurs trat der Einzelrichter am Bezirksgericht Zürich mit Verfügung vom 9. Februar 2007 nicht ein. Die Beschwerdeführerin bemängelt, die Behörden pervertierten das Recht, so dass der/die Strafbare immer wieder im Recht dastehe. Sie strebt folglich eine Verurteilung der Beschuldigten an. Da der Strafanspruch jedoch grundsätzlich allein dem Staat zusteht und die Geschädigte deshalb kein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG an einer Verurteilung der Beschuldigten hat, und da sie nicht Privatstrafklägerin im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG oder Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ist, ist die Beschwerde offensichtlich unzulässig im Sinne von Art. 108 BGG . Es ist deshalb darauf nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdeführerin auferlegt ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident der Strafrechtlichen Abteilung im Verfahren nach Art. 108 BGG :
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Bezirksgericht Zürich, Einzelrichteramt für Zivil- und Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. März 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: