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6B_192/2009 KI-generiert

Road traffic and weapons law: police stop instruction and loaded revolver without permit; procedural reasoning requirements for federal appeal.

Geschäftsnummer 6B_192/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the defendant's appeal, affirming the lower court's conviction and sentencing. The defendant was found guilty of multiple violations of the Road Traffic Act and the Weapons Act, receiving a suspended fine of ten daily units at 70 francs each with a two-year probation period, an 800-franc fine with an eleven-day substitute prison sentence, and the confiscation of a revolver. The case arose from two incidents: the defendant's failure to comply with a police stop instruction by moving his vehicle forward and honking, and carrying a loaded revolver without a weapons permit during a police check. The Court held that the appeal largely failed to meet the procedural reasoning requirements and, to the extent it was admissible, found no legal error in the cantonal court's assessment, citing the lower court's reasoning as sufficient under the applicable procedural rules, and ordered the defendant to pay court costs of 2,000 francs.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 109 Abs. 3 BGG, Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 109 al. 3 BGG; Road traffic and weapons law: police stop instruction and loaded revolver without permit; procedural reasoning requirements for federal appeal: The defendant was found guilty of multiple violations of the Road Traffic Act and the Weapons Act, receiving a suspended fine of ten daily units at 70 francs each with a two-year probation period, an 800-franc fine with an eleven-day substitute prison sentence, and the confiscation of a revolver. The case arose from two incidents: the defendant's failure to comply with a police stop instruction by moving his vehicle forward and honking, and carrying a loaded revolver without a weapons permit during a police check. The Court held that the appeal largely failed to meet the procedural reasoning requirements and, to the extent it was admissible, found no legal error in the cantonal court's assessment, citing the lower court's reasoning as sufficient under the applicable procedural rules, and ordered the defendant to pay court costs of 2,000 francs.

Schlagwörter

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Mehrfache Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz Widerhandlung gegen das Waffengesetz Verletzung der Verkehrsregeln unbefugter Waffenbesitz bedingte Geldstrafe polizeiliche Anhaltung Verbrechen Nebenstrafe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 al. 3 BGG

Used to dismiss the appeal in a simplified procedure, referencing the lower court's reasoning.

Art. 66 al. 1 BGG

Used to impose court costs on the defendant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_192/2009

Urteil vom 14. April 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Bundesrichter Wiprächtiger, Mathys,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mehrfache Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz; Widerhandlung gegen das Waffengesetz,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 7. Januar 2009.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Am 7. September 2005 wurde einer Kindergartenklasse in Wil durch einen Polizeibeamten Verkehrsunterricht erteilt. X.________ wird vorgeworfen, trotz polizeilicher Halteanweisung nach dem Anhalten seines Fahrzeugs dieses nochmals einige Meter vorwärts bewegt und die Hupe betätigt zu haben. Weiter wird ihm zur Last gelegt, er habe anlässlich einer Personenkontrolle durch die Kantonspolizei St. Gallen am 23. Februar 2006 in einem Waldstück bei der Thurau einen geladenen Revolver auf sich getragen, ohne über eine Waffentragbewilligung zu verfügen.

Mit Urteil des Einzelrichters Alttoggenburg-Wil vom 8. April 2008 wurde X.________ der mehrfachen Widerhandlung gegen das SVG sowie der Widerhandlung gegen das Waffengesetz schuldig erklärt und zu einer Geldstrafe von zehn Tagessätzen zu je Fr. 70.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie einer Busse von Fr. 800.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von elf Tagen verurteilt. Der Revolver wurde eingezogen. Eine dagegen gerichtete Berufung wurde durch das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 7. Januar 2009 abgewiesen.

X.________ wendet sich an das Bundesgericht und beantragt sinngemäss einen Freispruch.

2. Da es um eine Strafsache geht, ist die "Berufung" als Beschwerde gemäss Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen.

3. Es ist fraglich, ob die Beschwerde die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG erfüllt. Zu einem erheblichen Teil gehen die 25 Seiten umfassenden Ausführungen von vornherein an der Sache vorbei. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Im Übrigen kann in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtenen Entscheid S. 3/4 zu der Widerhandlung gegen das SVG und S. 4 - 10 zur Widerhandlung gegen das Waffengesetz). Diesen Ausführungen ist nichts beizufügen. Soweit auf die Beschwerde eingetreten werden kann, ist sie im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Dem Umfang der Beschwerdeschrift ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. April 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn