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6B_172/2013 KI-generiert

Defamation claim time-barred: statute of limitations for defamation runs from the act, not from victim's knowledge of the statement.

Geschäftsnummer 6B_172/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court, in a single-judge decision, did not enter into the merits of the appeal and dismissed it, upholding the non-opening of criminal proceedings; the appellant must pay court costs of CHF 800. The appellant had challenged a letter from the Public Prosecutor's Office of the Canton of Valais confirming that a third party's alleged defamatory statement to a newspaper from October 12, 2007, was time-barred. The Court held that the appeal lacked sufficient reasoning because the appellant did not contest that the statute of limitations had run, and his argument about when he learned of the statement was irrelevant for the limitation period of defamation offenses. The decision was based on Article 108 of the Federal Supreme Court Act, which allows for dismissal of inadequately substantiated appeals.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Defamation claim time-barred: statute of limitations for defamation runs from the act, not from victim's knowledge of the statement: The appellant had challenged a letter from the Public Prosecutor's Office of the Canton of Valais confirming that a third party's alleged defamatory statement to a newspaper from October 12, 2007, was time-barred. The Court held that the appeal lacked sufficient reasoning because the appellant did not contest that the statute of limitations had run, and his argument about when he learned of the statement was irrelevant for the limitation period of defamation offenses. The decision was based on Article 108 of the Federal Supreme Court Act, which allows for dismissal of inadequately substantiated appeals.

Schlagwörter

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Nichteröffnung eines Strafverfahrens Verjährungsfrist Ehrverletzungsverfahren strafbare Handlung Dauer der Landesverweisung Beschwerdelegitimation Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Ground for not entering into the appeal due to lack of sufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_172/2013

Urteil vom 4. April 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis,

Zentrales Amt, Rue des Vergers 9, 1950 Sitten 2,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichteröffnung eines Strafverfahrens,

Beschwerde gegen das Schreiben der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Zentrales Amt,

vom 19. Dezember 2012 (P3 12 21).

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Am 26. Oktober 2012 teilte ein Oberstaatsanwalt des Kantons Wallis dem Beschwerdeführer mit, dass in Bezug auf die Äusserung einer Drittperson, die diese am 12. Oktober 2007 dem "Blick" gegenüber getan haben soll, die Verfolgungsverjährung eingetreten ist. Am 27. November 2012 wandte sich der Beschwerdeführer an das Zentrale Amt der Staatsanwaltschaft. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt teilte ihm am 19. Dezember 2012 mit, gegen das Vorgehen des Oberstaatsanwaltes sei nichts einzuwenden. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen.

Es kann offen bleiben, ob das Schreiben des stellvertretenden Generalstaatsanwalts einen anfechtbaren Entscheid darstellt. Für den Ausgang der Sache war entscheidend, dass die angeblich strafbare Äusserung verjährt ist. Dass sie nicht verjährt wäre, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Er verweist nur auf den Zeitpunkt, zu welchem er von der Äusserung Kenntnis erhalten hat. Dieser Zeitpunkt spielt bei der Verjährung von Ehrverletzungsdelikten indessen keine Rolle. Auf die Beschwerde ist mangels einer hinreichenden Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Zentrales Amt, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. April 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn