Criminal Appeal Dismissed for Lack of Legally Protected Interest in Unopened Investigation of Prison Official Recording
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against two officials from a correctional facility regarding unauthorized recording of conversations. The prosecution in Zurich decided not to pursue the case, leading the individual to appeal the decision to a higher court. However, the court concluded that the complainant did not have the legal standing or protected interest necessary to challenge the decision, thus dismissing the appeal as well as a request for free legal assistance, which was seen as frivolous. Consequently, the complainant was ordered to pay the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Criminal Appeal Dismissed for Lack of Legally Protected Interest in Unopened Investigation of Prison Official Recording: The prosecution in Zurich decided not to pursue the case, leading the individual to appeal the decision to a higher court. However, the court concluded that the complainant did not have the legal standing or protected interest necessary to challenge the decision, thus dismissing the appeal as well as a request for free legal assistance, which was seen as frivolous. Consequently, the complainant was ordered to pay the court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by ruling not to enter into proceedings under this article.
The request for legal aid was denied based on this provision.
The appellant was ordered to bear the court costs pursuant to this article.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_172/2007 /hum
Urteil vom 18. Mai 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.
Gegenstand
Nichteröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte,
Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 18. April 2007.
Das Präsidium zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer stellte gegen zwei Funktionäre der Strafanstalt Pöschwies Strafanzeige wegen unbefugten Aufnehmens von Gesprächen. Die Anklagekammer des Kantons Zürich trat auf die Strafanzeige nicht ein, und die II. Zivilkammer des Obergerichts wies einen dagegen gerichteten Rekurs mit Beschluss vom 18. April 2007 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht. Die Legitimationsvoraussetzungen dazu ergeben sich aus Art. 81 BGG . Der Beschwerdeführer ist nicht Privatstrafkläger und auch nicht Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes. Es geht nicht um das Strafantragsrecht als solches. Und auch sonst ist kein rechtlich geschütztes Interesse ersichtlich, welches der Beschwerdeführer an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids haben könnte. Insbesondere ist der insoweit nicht hinreichend begründeten Beschwerde nicht zu entnehmen, inwieweit er einen "ideellen Schaden" in Höhe von Fr. 1'000.-- erlitten haben könnte. Folglich ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege muss in Anwendung von Art. 64 BGG abgewiesen werden, weil die Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos erschienen. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Präsidium:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. Mai 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: