Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Criminal Prosecution by Private Complainant
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a complaint was lodged regarding the refusal to initiate criminal proceedings for coercion against officials of a guardianship authority. The Cantonal Court of Schwyz decided not to pursue the case, leading the complainant to challenge this decision at the Federal Tribunal. The Tribunal found that the complainant did not have a legally protected interest in the conviction of the opposing party, and therefore deemed the appeal inadmissible. Additionally, the complainant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Criminal Prosecution by Private Complainant: The Cantonal Court of Schwyz decided not to pursue the case, leading the complainant to challenge this decision at the Federal Tribunal. The Tribunal found that the complainant did not have a legally protected interest in the conviction of the opposing party, and therefore deemed the appeal inadmissible. Additionally, the complainant was ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare that the appeal is inadmissible and therefore not to be entered upon.
Used to order that the court costs be imposed on the appellant.
Cited while analyzing the lack of legally protected interest for the appellant to pursue the criminal proceedings.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_17/2007 /aml
Urteil vom 3. März 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, Archivgasse 1, 6430 Schwyz.
Gegenstand
Nichteröffnung eines Strafverfahrens (Nötigung),
Beschwerde in Strafsachen [BGG] gegen den Beschluss des Kantonsgerichts des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, vom 18. Januar 2007.
Der Präsident der Strafrechtlichen Abteilung zieht in Erwägung:
1. In Abweisung einer Beschwerde, soweit darauf einzutreten war, eröffnete das Kantonsgericht Schwyz mit Beschluss vom 18. Januar 2007 kein Strafverfahren gegen die Präsidentin und den Sekretär einer Vormundschaftsbehörde wegen Nötigung. Der Beschwerdeführer beantragt vor Bundesgericht, den angefochtenen Beschluss des Kantonsgerichts aufzuheben und alle beteiligten Personen der Vormundschaftsbehörde in das Strafverfahren einzubeziehen. Da der Strafanspruch grundsätzlich allein dem Staat zusteht und der Geschädigte deshalb kein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG an einer Verurteilung des Beschwerdegegners hat, und da nicht ersichtlich ist, dass und inwieweit er Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG sein könnte, ist die Beschwerde offensichtlich unzulässig im Sinne von Art. 108 BGG . Es ist deshalb darauf nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer auferlegt ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident der Strafrechtlichen Abteilung im Verfahren nach Art. 108 BGG :
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz und dem Kantonsgericht des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. März 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: