Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Unpaid Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted by an individual challenging a prior ruling made by the criminal court of a specific Canton. The individual was instructed to pay a court fee by a set deadline, which they failed to do. Subsequent notifications were sent, but the required payment was still not made. Consequently, the court decided not to consider the complaint due to the non-payment of the court costs, and imposed the responsibility for court expenses on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Unpaid Cost Advance: The individual was instructed to pay a court fee by a set deadline, which they failed to do. Subsequent notifications were sent, but the required payment was still not made. Consequently, the court decided not to consider the complaint due to the non-payment of the court costs, and imposed the responsibility for court expenses on the individual.
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KI-generiertThe appeal was not processed because the cost advance was not paid, following the procedure specified in this article.
The court imposes the court costs on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_168/2008 /hum
Urteil vom 14. Juni 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Wiederaufnahme,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 29. Oktober 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 10. März 2008 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 21. April 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Gemäss Rückschein hat er diese Verfügung in Empfang genommen. Den Kostenvorschuss hat er indessen nicht bezahlt. In der Folge wurde ihm mit Verfügung vom 29. April 2008 die in Art. 62 Abs. 3 BGG vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Vorschusses bis 20. Mai 2008 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Diese Verfügung kam mit dem Vermerk "Non réclame" zurück. Die Zustellung gilt indessen als erfolgt ( Art. 44 Abs. 2 BGG ). Da die Frist zur Bezahlung des Vorschusses darauf unbenutzt verstrichen ist, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. Juni 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn