Private Complaint Against Media Licensing Organization Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a criminal complaint against a company for unfair competition. The public prosecutor's office in the canton of Freiburg chose not to pursue the case, determining that no criminal act was apparent from the complaint. The individual appealed this decision to the cantonal court, which also declined to entertain the appeal. Subsequently, the individual sought recourse from the Swiss Federal Tribunal, requesting a review of the public prosecutor's decision not to take up the case, arguing for the recognition of unfair competition violations.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Private Complaint Against Media Licensing Organization Dismissed: The public prosecutor's office in the canton of Freiburg chose not to pursue the case, determining that no criminal act was apparent from the complaint. The individual appealed this decision to the cantonal court, which also declined to entertain the appeal. Subsequently, the individual sought recourse from the Swiss Federal Tribunal, requesting a review of the public prosecutor's decision not to take up the case, arguing for the recognition of unfair competition violations.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by non-admission (non-entrée en matière) under this procedural rule.
The request for legal aid was denied based on this provision.
The financial situation of the appellant was taken into account when determining the court costs.
The appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_161/2013
Urteil vom 13. März 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Liebfrauenplatz 4, 1700 Freiburg,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Unlauterer Wettbewerb),
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 28. Dezember 2012.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer reichte gegen die Billag AG Strafanzeige ein wegen unlauteren Wettbewerbs. Am 16. November 2012 nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg die Sache nicht an die Hand, da aus der Strafanzeige keine strafbare Handlung ersichtlich war. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Kantonsgericht Freiburg am 28. Dezember 2012 nicht ein. Vor Bundesgericht strebt der Beschwerdeführer sinngemäss eine Anhandnahme seiner Strafanzeige an.
Es kann offen bleiben, ob die Beschwerde, die sich nicht auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids bezieht, den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügt. Jedenfalls ergibt sich daraus nicht, dass und inwieweit die Billag AG gegen das Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb verstossen oder sich sonst strafbar gemacht haben könnte.
Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. März 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn