Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_161/2013 KI-generiert

Private Complaint Against Media Licensing Organization Dismissed

Geschäftsnummer 6B_161/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a criminal complaint against a company for unfair competition. The public prosecutor's office in the canton of Freiburg chose not to pursue the case, determining that no criminal act was apparent from the complaint. The individual appealed this decision to the cantonal court, which also declined to entertain the appeal. Subsequently, the individual sought recourse from the Swiss Federal Tribunal, requesting a review of the public prosecutor's decision not to take up the case, arguing for the recognition of unfair competition violations.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Private Complaint Against Media Licensing Organization Dismissed: The public prosecutor's office in the canton of Freiburg chose not to pursue the case, determining that no criminal act was apparent from the complaint. The individual appealed this decision to the cantonal court, which also declined to entertain the appeal. Subsequently, the individual sought recourse from the Swiss Federal Tribunal, requesting a review of the public prosecutor's decision not to take up the case, arguing for the recognition of unfair competition violations.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Unlauterer Wettbewerb) Strafanzeige Bewilligungsverfahren Medienrecht unlauterer Wettbewerb Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege zivilrechtliche Urheberrechtsverletzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by non-admission (non-entrée en matière) under this procedural rule.

Art. 64 BGG

The request for legal aid was denied based on this provision.

Art. 65 Abs. 2 BGG

The financial situation of the appellant was taken into account when determining the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_161/2013

Urteil vom 13. März 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Liebfrauenplatz 4, 1700 Freiburg,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Unlauterer Wettbewerb),

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 28. Dezember 2012.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer reichte gegen die Billag AG Strafanzeige ein wegen unlauteren Wettbewerbs. Am 16. November 2012 nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg die Sache nicht an die Hand, da aus der Strafanzeige keine strafbare Handlung ersichtlich war. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Kantonsgericht Freiburg am 28. Dezember 2012 nicht ein. Vor Bundesgericht strebt der Beschwerdeführer sinngemäss eine Anhandnahme seiner Strafanzeige an.

Es kann offen bleiben, ob die Beschwerde, die sich nicht auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids bezieht, den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügt. Jedenfalls ergibt sich daraus nicht, dass und inwieweit die Billag AG gegen das Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb verstossen oder sich sonst strafbar gemacht haben könnte.

Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. März 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn