Inadmissibility of Direct Supreme Court Appeal Due to Unexhausted Cantonal Remedies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a decision from the Public Prosecutor's Office concerning the non-initiation of proceedings related to a charge of forgery. The defendant submitted the decision to the Federal Court after being instructed to provide the relevant ruling, but it was determined that the ruling was not final as per applicable law, and thus, an appeal to the Federal Court was found inadmissible. Consequently, the court imposed court costs on the complainant for pursuing the matter despite being informed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Direct Supreme Court Appeal Due to Unexhausted Cantonal Remedies: The defendant submitted the decision to the Federal Court after being instructed to provide the relevant ruling, but it was determined that the ruling was not final as per applicable law, and thus, an appeal to the Federal Court was found inadmissible. Consequently, the court imposed court costs on the complainant for pursuing the matter despite being informed.
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KI-generiertUsed to rule that the appeal cannot be entertained because the decision was not final (Art. 80 Abs. 1 BGG).
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_159/2013
Urteil vom 4. März 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus, Postgasse 29, 8750 Glarus,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Urkundenfälschung); Wiederaufnahme des Verfahrens,
Beschwerde gegen die Verfügung der Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus vom 11. Januar 2013.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Da der Beschwerde kein Entscheid beilag, wurde der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 31. Januar 2013 aufgefordert, dem Bundesgericht den angefochtenen Entscheid nachzureichen. Innert Frist sandte er eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus vom 11. Januar 2013. Wie er deren Rechtsmittelbelehrung hätte entnehmen können, ist dagegen eine Beschwerde ans Obergericht des Kantons Glarus möglich. Die eingereichte Verfügung ist somit nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG . Folglich ist eine Beschwerde ans Bundesgericht unzulässig. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Da er trotz einer Belehrung durch das Bundesgericht (act. 8) an der Beschwerde festhielt, kommt ein Absehen von Kosten nicht in Betracht.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. März 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn