Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_156/2009 KI-generiert

Legal Entity's Appeal Dismissed Over Failure to Justify Challenge to Erroneous Communication of Ruling

Geschäftsnummer 6B_156/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, during a criminal proceeding, a ruling was mistakenly communicated not only to the complainant and the public prosecutor but also to a legal entity that was affected by the report. The complainant contested this delivery at a previous instance, which accepted it as a supervisory complaint but ultimately chose not to address the issue in its ruling. The complainant then appealed to the Federal Tribunal, but the appeal lacked sufficient justification regarding its legality under Swiss law, leading to the decision not to further consider the complaint. Additionally, the tribunal decided to impose court costs on the complainant, dismissing any unrelated legal references introduced by them.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Legal Entity's Appeal Dismissed Over Failure to Justify Challenge to Erroneous Communication of Ruling: The complainant contested this delivery at a previous instance, which accepted it as a supervisory complaint but ultimately chose not to address the issue in its ruling. The complainant then appealed to the Federal Tribunal, but the appeal lacked sufficient justification regarding its legality under Swiss law, leading to the decision not to further consider the complaint. Additionally, the tribunal decided to impose court costs on the complainant, dismissing any unrelated legal references introduced by them.

Schlagwörter

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Aufsichtsbeschwerde Strafanzeige juristische Person Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Beschwerdelegitimation Einrede der Verfassungswidrigkeit Streitgegenstand

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on this procedural provision because the grounds for appeal were insufficient.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_156/2009

Urteil vom 8. Juni 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X._________ AG,

Beschwerdeführerin,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Postfach 2401, 8021 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Aufsichtsbeschwerde,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 30. Januar 2009.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Im Rahmen eines Strafverfahrens wurde ein Beschluss nicht nur dem Anzeigeerstatter und der Staatanwaltschaft, sondern aufgrund eines Versehens auch noch einer juristischen Person mitgeteilt, die von der Anzeige betroffen war. Diese Zustellung wurde durch die Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz beanstandet. Die Vorinstanz nahm die Eingabe als Aufsichtsbeschwerde entgegen und trat im angefochtenen Entscheid darauf nicht ein. Dagegen wendet sich die Beschwerdeführerin mit Beschwerde ans Bundesgericht. Darin wird indessen nicht dargelegt, was am angefochtenen Entscheid gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Die Beschwerde genügt folglich den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Behindertengleichstellungsgesetz hat mit dem vorliegenden Fall nichts zu tun. Folglich geht der entsprechende Hinweis der Beschwerdeführerin an der Sache vorbei.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Juni 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn