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6B_153/2023 KI-generiert

Timeliness of Appeal Registration and Insufficient Substantiation in Criminal Conviction Case

Geschäftsnummer 6B_153/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appellant who sought to appeal a decision from the Regional Court Oberland made on September 15, 2022, which was dismissed by the Obergericht des Kantons Bern on December 8, 2022, for being filed late. The matter reached the Swiss Federal Tribunal, which was only in a position to assess the timeliness of the appeal registration rather than its substantive aspects. However, the appellant failed to provide any argument regarding the timing issue, addressing only the substantive issues, which were not part of the procedural focus. Consequently, the Federal Tribunal found no grounds to admit the appeal due to the lack of a substantive argument concerning the appeal's timing.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Timeliness of Appeal Registration and Insufficient Substantiation in Criminal Conviction Case: The matter reached the Swiss Federal Tribunal, which was only in a position to assess the timeliness of the appeal registration rather than its substantive aspects. However, the appellant failed to provide any argument regarding the timing issue, addressing only the substantive issues, which were not part of the procedural focus. Consequently, the Federal Tribunal found no grounds to admit the appeal due to the lack of a substantive argument concerning the appeal's timing.

Schlagwörter

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Nichteintreten vereinfachtes Verfahren ungenügende Gefährdung Eintragungsverfahren Gewalt gegen Behörden ungerechtfertigte Verzögerung der Strafverfolgung gesetzliche Frist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on this procedural provision due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no costs shall be levied in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_153/2023

Urteil vom 22. März 2023

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Verspätete Berufungsanmeldung (Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 8. Dezember 2022 (SK 22 583).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Die Vorinstanz trat im angefochtenen Beschluss vom 8. Dezember 2022 auf eine Berufung gegen ein Urteil des Regionalgerichts Oberland vom 15. September 2022 nicht ein, weil der Beschwerdeführer das Rechtsmittel nicht rechtzeitig angemeldet hatte. Das Bundesgericht könnte deshalb nur die Frage der Fristwahrung bzw. der Rechtzeitigkeit der Berufungsanmeldung im kantonalen Verfahren prüfen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Dazu äussert sich der Beschwerdeführer indessen mit keinem Wort. Seine Ausführungen betreffen ausschliesslich die materielle Seite der Angelegenheit, die nicht Verfahrensgegenstand ist und womit sich das Bundesgericht folglich nicht befassen kann. Auf die Beschwerde ist damit mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. März 2023

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill