Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1505/2022 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Argumentation and Failure to Meet Formal Requirements

Geschäftsnummer 6B_1505/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed against ten decisions of the Higher Court of the Canton of Bern, which dismissed complaints against non-prosecution orders issued by the Cantonal Attorney General's Office for Special Tasks. These orders involved allegations of fraud, attempted fraud, procedural fraud, abuse of authority, non-compliance with legal provisions, and failure to act, among other accusations. The complaints were dismissed due to insufficient substantiation without granting an extension for further justification. The complainant addressed the Swiss Federal Tribunal with a single submission against all ten dismissals, which lacked a formal request and a detailed rationale, failing to meet the procedural requirements. Consequently, the Federal Tribunal decided to consolidate all related procedures and not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Argumentation and Failure to Meet Formal Requirements: These orders involved allegations of fraud, attempted fraud, procedural fraud, abuse of authority, non-compliance with legal provisions, and failure to act, among other accusations. The complaints were dismissed due to insufficient substantiation without granting an extension for further justification. The complainant addressed the Swiss Federal Tribunal with a single submission against all ten dismissals, which lacked a formal request and a detailed rationale, failing to meet the procedural requirements. Consequently, the Federal Tribunal decided to consolidate all related procedures and not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

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Begründung in der Sache Prozessvoraussetzung Anfechtung von Zwischenentscheiden versuchter Betrug Widerspruchsverfahren Beweislosigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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6B_1506/2022
6B_1505/2022, 6B_1506/2022, 6B_1507/2022
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6B_1511/2022, 6B_1512/2022, 6B_1513/2022
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was rejected because it did not meet the formal requirements for reasons according to Art. 42 BGG, leading to a non-entry into the merits based on this procedural article.

Art. 42 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning to establish that the appeal lacked the required formal request (Begehren).

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning to establish that the appeal lacked the required substantiation (Begründung).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied in the dispositive to decide that no court costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1505/2022, 6B_1506/2022, 6B_1507/2022

6B_1508/2022, 6B_1509/2022, 6B_1510/2022

6B_1511/2022, 6B_1512/2022, 6B_1513/2022

6B_1514/2022

Urteil vom 8. Februar 2023

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern,

Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Betrug, Betrugsversuch,

Prozessbetrug, Amtsmissbrauch, "Verstoss der

gesetzlichen Vorschriften", "unterlassene

Diensthandlung" usw.); Nichteintreten,

Beschwerden gegen die Beschlüsse des Obergerichts

des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen,

vom 9. Dezember 2022 (BK 22 484, BK 22 485, BK 22 486, BK 22 487, BK 22 488, BK 22 489, BK 22 490, BK 22 491, BK 22 492, BK 22 493).

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Bern trat am 9. Dezember 2022 in zehn Beschlüssen (BK 22 484, BK 22 485, BK 22 486, BK 22 487, BK 22 488, BK 22 489, BK 22 490, BK 22 491, BK 22 492, BK 22 493) auf Beschwerden gegen Nichtanhandnahmeverfügungen der Kantonalen Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben wegen unzureichender Beschwerdebegründung ohne Ansetzung einer Nachfrist nicht ein.

2. Mit einer einzigen Beschwerdeeingabe vom 14. Dezember 2022 gegen alle zehn Nichteintretensbeschlüsse wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.

3. Die eröffneten Verfahren 6B_1505/2022, 6B_1506/2022, 6B_1507/2022, 6B_1508/2022, 6B_1509/2022, 6B_1510/2022, 6B_1511/2022, 6B_1512/2022, 6B_1513/2022, 6B_1514/2022 sind daher zu vereinigen und gemeinsam zu erledigen.

4. Der Beschwerdeführer reicht Beschwerde wegen "unzulässiger Bearbeitung" und "weiterer Verstösse gg Recht und Gesetz" ein. Die Beschwerden seien "rein hilfsweise" wegen des "Beschwerderechts bzw. der Frist". Separate Begründungen erfolgten "nach Erstellung dieser Beschlüsse unter gesetzlicher Voraussetzung". Indessen gingen die in Aussicht gestellten separaten Beschwerdebegründungen innert der Beschwerdefrist von 30 Tagen gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG beim Bundesgericht nicht ein.

5. Rechtsschriften haben ein Begehren, das heisst einen Antrag, und dessen Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die Beschwerdeeingabe vom 14. Dezember 2022 enthält keinen formalen Antrag und keine Begründung. Somit ergibt sich aus der Beschwerde nicht, inwiefern die vorinstanzlichen Beschlüsse rechts- bzw. verfassungswidrig sein könnten. Die Beschwerdeeingabe genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG offensichtlich nicht, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

6. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Die Verfahren 6B_1505/2022, 6B_1506/2022, 6B_1507/2022, 6B_1508/2022, 6B_1509/2022, 6B_1510/2022, 6B_1511/2022, 6B_1512/2022, 6B_1513/2022, 6B_1514/2022 werden vereinigt.

2. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Februar 2023

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill