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6B_15/2015 KI-generiert

Non-enter into criminal complaint appeal for insufficient reasoning under Art. 42(2) BGG, challenging non-indictment against cantonal parliamentarians; inapplicable Art. 42(6) BGG and erroneous StPO "Beschluss" claim.

Geschäftsnummer 6B_15/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) declined to enter into the merits of the appellant's complaint and dismissed the appeal, with the lower court's decision remaining in force. The appellant had challenged a lower court order that dismissed his complaint against the public prosecutor's decision not to open criminal proceedings (Nichtanhandnahme) against cantonal parliamentarians, following the denial of an authorization request. The Court held that the appellant's submission failed to meet the minimum reasoning requirements under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as it did not adequately demonstrate that the lower court’s decision was arbitrary (Article 9 of the Federal Constitution) or violated law (Article 95 BGG); the appellant also raised inapplicable legal provisions, such as Article 42(6) BGG, and erroneously claimed that the term "Beschluss" is unknown to the Criminal Procedure Code, although Article 80(1) StPO explicitly uses it. Consequently, the Court ordered the appellant to pay court costs of CHF 800.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 9 BV, Art. 95 BGG, Art. 42 Abs. 6 BGG, Art. 80 Abs. 1 StPO, Art. 108 BGG; Non-enter into criminal complaint appeal for insufficient reasoning under Art. 42(2) BGG, challenging non-indictment against cantonal parliamentarians; inapplicable Art. 42(6) BGG and erroneous StPO "Beschluss" claim: The appellant had challenged a lower court order that dismissed his complaint against the public prosecutor's decision not to open criminal proceedings (Nichtanhandnahme) against cantonal parliamentarians, following the denial of an authorization request. The Court held that the appellant's submission failed to meet the minimum reasoning requirements under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as it did not adequately demonstrate that the lower court’s decision was arbitrary (Article 9 of the Federal Constitution) or violated law (Article 95 BGG); the appellant also raised inapplicable legal provisions, such as Article 42(6) BGG, and erroneously claimed that the term "Beschluss" is unknown to the Criminal Procedure Code, although Article 80(1) StPO explicitly uses it. Consequently, the Court ordered the appellant to pay court costs of CHF 800.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme Strafprozessordnung Verwaltungsbeschwerde der Bediensteten Verwaltungsbeschwerde Streitgegenstand Einrede der Verfassungswidrigkeit Klagegrund des Ermessensmissbrauchs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for imposing court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_15/2015

Urteil vom 16. Januar 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 9. Dezember 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Geschäftsleitung des Kantonsrates Zürich wies am 27. Februar 2014 ein Ermächtigungsgesuch des Beschwerdeführers ab, soweit sie darauf eintrat. Eine in diesem Zusammenhang stehende Strafuntersuchung gegen die mitwirkenden Kantonsrätinnen und Kantonsräte nahm die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich am 10. Juli 2014 nicht an die Hand. Das Obergericht des Kantons Zürich wies mit Beschluss vom 9. Dezember 2014 eine dagegen gerichtete Beschwerde ab. Der Beschwerdeführer beantragt vor Bundesgericht sinngemäss, der Beschluss vom 9. Dezember 2014 sei aufzuheben.

Es kann offenbleiben, ob der Beschwerdeführer zum vorliegenden Rechtsmittel legitimiert ist. Seiner Eingabe ist nicht in einer Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise zu entnehmen, dass und inwieweit der angefochtene Beschluss willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sein oder sonst gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll. So erwähnt der Beschwerdeführer z.B. Art. 42 Abs. 6 BGG , welche Bestimmung indessen auf den angefochtenen Beschluss gar nicht anwendbar ist. Unverständlich ist auch seine Rüge, einen Beschluss "kennt die StPO nicht". Art. 80 Abs. 1 StPO nennt den "Beschluss" ausdrücklich. Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Vorbringen ausdrücklich äussern müsste, ist auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

3. Der Beschwerdeführer hat bereits in einem analogen Fall ein nicht nachvollziehbares Revisionsgesuch eingereicht (vgl. Urteile 6B_416/2014 vom 22. Mai 2014 und 6F_14/2014 vom 13. August 2014). Das Bundesgericht behält sich vor, ein ähnliches Revisionsgesuch im vorliegenden Fall nach der Prüfung ohne förmliche Erledigung abzulegen.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Januar 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn