Failure to Pay Cost Advance Leads to Appeal Refusal.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Cantonal Court of Fribourg on January 16, 2024, concerning an opposition to a penal order and a legal fiction of withdrawal, leading to a non-entry judgment. The complainant was required to pay an advance on costs of CHF 800, as per the tribunal's request on February 19, 2024, with a deadline initially set for March 4, 2024, and extended to April 8, 2024. Despite the notification being duly delivered, the advance was not paid, and the complainant requested its cancellation without providing a request for free legal assistance or valid reasons to waive the obligation. Consequently, the appeal was not entertained by the court.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 Satz, Art. 108 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance Leads to Appeal Refusal: The complainant was required to pay an advance on costs of CHF 800, as per the tribunal's request on February 19, 2024, with a deadline initially set for March 4, 2024, and extended to April 8, 2024. Despite the notification being duly delivered, the advance was not paid, and the complainant requested its cancellation without providing a request for free legal assistance or valid reasons to waive the obligation. Consequently, the appeal was not entertained by the court.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because the appellant failed to pay the required cost deposit.
Cited in conjunction with Art. 108 BGG as the basis for not entering an appeal due to non-payment of the cost deposit.
Used to impose court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_148/2024
Urteil vom 29. April 2024
I. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Unseld.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Postfach 1638, 1701 Freiburg,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einsprache gegen Strafbefehl, Rückzugsfiktion; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 16. Januar 2024
(502 2023 302).
Erwägungen:
1. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten ( Art. 62 Abs. 1 Satz 1 BGG ). Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 19. Februar 2024 aufgefordert, dem Bundesgericht bis am 4. März 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten. Mit Verfügung vom 12. März 2024 wurde ihm für die Bezahlung des Kostenvorschusses eine Nachfrist bis zum 8. April 2024 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Obwohl beide Verfügungen zugestellt werden konnten, ging der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht ein.
2. Mit Schreiben vom 23. März 2024 (Datum Postaufgabe) ersuchte der Beschwerdeführer um Stornierung des Kostenvorschusses von Fr. 800.-- (act. 15). Er stellte jedoch weder ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege noch machte er besondere Gründe geltend, die ausnahmsweise einen Verzicht auf die Kostenvorschusspflicht rechtfertigen könnten.
Mangels Bezahlung des Kostenvorschusses ist auf die Beschwerde daher im Verfahren nach Art. 108 BGG gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG androhungsgemäss nicht einzutreten.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. April 2024
Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Unseld