Complainant Lacks Standing for Criminal Proceeding Appeal Due to Failure to Assert Civil Claims
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the decision of a prosecution office not to pursue charges of coercion against three persons. The prosecution had rejected the initiation of three criminal proceedings based on this claim, leading the complainant to challenge the decision in the cantonal court, which upheld the prosecution's stance. The complainant subsequently appealed to the Federal Tribunal, seeking an order for the prosecution to proceed with the cases. However, the Federal Tribunal found that the complainant did not demonstrate the necessary legal standing to file the complaint, leading to a dismissal of the appeal due to insufficient justification regarding potential civil claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Complainant Lacks Standing for Criminal Proceeding Appeal Due to Failure to Assert Civil Claims: The prosecution had rejected the initiation of three criminal proceedings based on this claim, leading the complainant to challenge the decision in the cantonal court, which upheld the prosecution's stance. The complainant subsequently appealed to the Federal Tribunal, seeking an order for the prosecution to proceed with the cases. However, the Federal Tribunal found that the complainant did not demonstrate the necessary legal standing to file the complaint, leading to a dismissal of the appeal due to insufficient justification regarding potential civil claims.
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KI-generiertUsed as procedural basis for declaring the appeal inadmissible due to insufficient grounds for standing.
Applied to reject the request for legal aid because the claims were deemed without prospect of success.
Applied to take the appellant's financial situation into account when assessing the court costs.
Applied to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_148/2014
Urteil vom 18. März 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft ,
1. Staatsanwältin, Emma Herwegh-Platz 2a, 4410 Liestal,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Nötigung),
Beschwerde gegen drei Entscheide des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 29. Oktober 2013 (470 13 168, 470 13 169, 470 13 170).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft nahm am 27. Juni 2013 drei Strafverfahren nicht an die Hand, welche der Beschwerdeführer gegen drei Personen wegen Nötigung eingeleitet hatte. Dagegen gerichtete Beschwerden wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft am 29. Oktober 2013 ab. Der Beschwerdeführer beantragt beim Bundesgericht, die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, das Verfahren an die Hand zu nehmen.
Der Privatkläger ist zur Erhebung einer Beschwerde in Strafsachen nur legitimiert, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung seiner Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Dies verlangt grundsätzlich von ihm, dass er adhäsionsweise Zivilforderungen geltend gemacht hat. Auf dieses Erfordernis kann bei Nichtanhandnahme oder Einstellung des Strafverfahrens verzichtet werden. Indessen ist erforderlich, dass der Privatkläger im Verfahren vor Bundesgericht darlegt, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid inwiefern auf welche Zivilforderung auswirken kann, Das Bundesgericht stellt insoweit strenge Anforderungen ( BGE 127 IV 185 E. 1a; Urteil 1B_695/2012 vom 14. Februar 2013 E. 1.2).
Den angefochtenen Entscheiden und der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren eine Zivilforderung gestellt hätte. In der Eingabe ans Bundesgericht äussert er sich zur Frage der Legitimation nicht. Insbesondere führt er nicht aus, inwieweit es um welche Zivilforderung gehen könnte. Mangels hinreichender Begründung der Legitimation ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. März 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: Monn