Appeal Dismissed Due to Non-Payment of Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, referred to as the appellant, who appealed a decision made by the High Court of the Canton of Zug regarding charges of violating the COVID ordinance and trespassing. The appellant filed the appeal on November 25, 2022, but failed to pay the required advance court fee of 800 Swiss Francs within the designated time frame, even after being granted an additional deadline until February 7, 2023. As a result of this failure to comply with procedural requirements, the criminal law division of the Swiss Federal Tribunal did not consider the appeal. Additionally, a late and inadequately justified request for legal aid submitted by the appellant on February 10, 2023, was dismissed as untimely.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed Due to Non-Payment of Cost Advance: The appellant filed the appeal on November 25, 2022, but failed to pay the required advance court fee of 800 Swiss Francs within the designated time frame, even after being granted an additional deadline until February 7, 2023. As a result of this failure to comply with procedural requirements, the criminal law division of the Swiss Federal Tribunal did not consider the appeal. Additionally, a late and inadequately justified request for legal aid submitted by the appellant on February 10, 2023, was dismissed as untimely.
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KI-generiertThe appeal was not proceeded upon (Nichteintreten) based on the procedural rule for non-payment of costs.
The non-entry of the appeal was based on the situation where the required cost deposit was not paid after a final extension was granted.
The court ordered the appellant to pay the court costs because the appeal was not proceeded upon.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1476/2022
Urteil vom 16. Februar 2023
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Frey Krieger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitender Oberstaatsanwalt,
An der Aa 4, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Widerhandlung gegen die Covid-Verordnung, Hausfriedensbruch; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Strafabteilung, vom 18. Oktober 2022 (S 2022 19).
Erwägungen:
1. Der Beschwerdeführer reichte am 25. November 2022 (Poststempel) Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 18. Oktober 2022 ein.
2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).
3. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 14. Dezember 2022 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 16. Januar 2023 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Die mittels Gerichtsurkunde versandte Verfügung wurde dem Beschwerdeführer am 15. Dezember 2022 zugestellt. Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 27. Januar 2023 in Nachachtung der gesetzlichen Regelung von Art. 62 Abs. 3 BGG eine unerstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 7. Februar 2023 angesetzt, unter der Androhung, dass bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die mittels Gerichtsurkunde versandte Verfügung wurde am 30. Januar 2023 zugestellt. Der Beschwerdeführer leistete den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht.
Androhungsgemäss ist damit gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Das nach Ablauf der Nachfrist am 10. Februar 2023 (sinngemäss) gestellte und ungenügend begründete und belegte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist verspätet.
4. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Dem Beschwerdeführer werden die Gerichtskosten von Fr. 500.-- auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Strafabteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Februar 2023
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Frey Krieger