Failure to Meet Formal Requirements for Appeal in Civilian Service Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who was found guilty by the Obergericht of the Canton of Aargau for deliberately failing to serve in civilian service, as stipulated under Article 73, Paragraph 1 of the Swiss Civilian Service Act (ZDG). The judgment, issued on October 25, 2022, resulted in a conditional fine of 40 daily units of CHF 180 each, along with a penal fine of CHF 1,000, with an alternative custodial sentence of 6 days. The individual filed an appeal to the Swiss Federal Tribunal on December 9, 2022, but the appeal lacked specific requests and justifications, failing to meet the minimum legal requirements for consideration. Consequently, the case was not admitted for further examination, and no costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 73 Abs. 1 ZDG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Meet Formal Requirements for Appeal in Civilian Service Case: The judgment, issued on October 25, 2022, resulted in a conditional fine of 40 daily units of CHF 180 each, along with a penal fine of CHF 1,000, with an alternative custodial sentence of 6 days. The individual filed an appeal to the Swiss Federal Tribunal on December 9, 2022, but the appeal lacked specific requests and justifications, failing to meet the minimum legal requirements for consideration. Consequently, the case was not admitted for further examination, and no costs were imposed.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it did not meet the formal requirements, leading to a decision not to enter upon the merits according to this procedural rule.
The decision explicitly states that no costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1471/2022
Urteil vom 16. Dezember 2022
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Vorsätzliches Zivildienstversäumnis ( Art. 73 Abs. 1 ZDG ); Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 25. Oktober 2022 (SST.2022.58).
Die Präsidentin zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Aargau sprach den Beschwerdeführer mit Urteil vom 25. Oktober 2022 wegen vorsätzlichen Zivildienstversäumnisses ( Art. 73 Abs. 1 ZDG ) schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je Fr. 180.-- und einer Verbindungsbusse von Fr. 1'000.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 6 Tage). Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 9. Dezember 2022 (Poststempel) Beschwerde an das Bundesgericht.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht ( Art. 95 BGG ) verletze.
3. Die vom Beschwerdeführer gegen das vorinstanzliche Urteil vom 25. Oktober 2022 erhobene Beschwerde enthält weder ein Begehren noch eine Begründung und genügt damit den minimalen Anforderungen an eine Beschwerde gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht im Ansatz. Die Möglichkeit einer Beschwerdeergänzung bzw. -verbesserung entfällt, weil die Beschwerdefrist bereits abgelaufen ist. Auf die Beschwerde kann im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.
4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Dezember 2022
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill