Federal Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance and Insufficient Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal by an individual against a decision made by the Obergericht des Kantons Obwalden not to consider a previous cantonal complaint concerning an objection to a penalty order and the individual's unexcused absence from a hearing. The individual appealed to the Swiss Federal Tribunal after the Obwalden Cantonal Court referred the appeal to the federal level. However, the individual failed to pay the required advance on costs despite being given repeated deadlines and warnings, leading to the Tribunal deciding not to proceed with the appeal. Additionally, the appeal was considered insufficiently substantiated as it did not adequately address the contested decision, failing to meet statutory requirements.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Federal Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance and Insufficient Justification: The individual appealed to the Swiss Federal Tribunal after the Obwalden Cantonal Court referred the appeal to the federal level. However, the individual failed to pay the required advance on costs despite being given repeated deadlines and warnings, leading to the Tribunal deciding not to proceed with the appeal. Additionally, the appeal was considered insufficiently substantiated as it did not adequately address the contested decision, failing to meet statutory requirements.
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KI-generiertThe decision not to enter upon the appeal was also based on the failure to meet the statutory grounds for appeal requirements.
The appeal was not proceeded upon due to the non-payment of the cost deposit, as ordered under this article.
The decision not to enter upon the appeal was also based on the failure to meet the statutory grounds for appeal requirements.
The court imposed the court costs on the appellant in the final order.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1467/2021
Urteil vom 7. März 2022
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Obwalden, Postfach 1561, 6060 Sarnen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einsprache gegen Strafbefehl, unentschuldigtes Fernbleiben von einer Einvernahme; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Obwalden vom 26. November 2021 (BS 21/020/BKO).
Die Präsidentin zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Obwalden trat mit Beschluss vom 26. November 2021 auf eine kantonale Beschwerde nicht ein. Die von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Beschwerde leitete das Obergericht zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter.
2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).
3. Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 15. Dezember 2021 Frist bis zum 12. Januar 2022 und mit Verfügung vom 9. Februar 2022 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 23. Februar 2022 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (vgl. Art. 62 Abs. 3 BGG ). Beide mittels Gerichtsurkunde versandten Verfügungen konnten zugestellt werden.
4. Zu der nach Erhalt der Nachfristverfügung eingegangen Eingabe der Beschwerdeführerin vom 12. Februar 2021 (Poststempel) nahm das Bundesgericht ausführlich Stellung, hielt am Kostenvorschuss fest und liess der Beschwerdeführerin die Nachfristverfügung und einen Einzahlungsschein für die Bezahlung des Kostenvorschusses erneut zugehen. Es erläuterte zudem, dass die Nichtbezahlung des Kostenvorschussses nicht als Rückzug der Beschwerde gelte; ein solcher müsse schriftlich erklärt werden.
5. Da der Kostenvorschuss (auch) innert Nachfrist nicht einging und die Beschwerdeführerin auch sonst nicht mehr reagierte, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Darüber hinaus wäre auf die Beschwerde auch deshalb nicht einzutreten, weil sie eine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid vermissen lässt und damit den gesetzlichen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ).
6. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. März 2022
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill